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Nachhaltigkeit

Die Arbeitsgruppe

Das Wissenschaftsjahr 2012  "Zukunftsprojekt Erde" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war der Nachhaltigkeitsforschung gewidmet. Aber was genau meint man damit, wenn man von "Nachhaltigkeit", von "nachhaltiger Entwicklung / Unternehmensführung / Gesellschaft" oder von "Nachhaltigkeitsstrategie" spricht?

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Ist das Wort, für das es international keine einheitliche Definition gibt und das daher einen ungeheuren Bedeutungsreichtum umfasst, nicht längst zu einer gesamtgesellschaftlichen Beruhigungspille, fast einem Unwort geworden? Oder befinden wir uns tatsächlich schon auf dem Weg zu einer neuen, nachhaltigen Gesellschaft? Wie steht es in der Wissenschaft mit dem Begriff, kann, soll es "nachhaltige Wissenschaft" geben?

Die Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" verfolgt die Frage: Warum ist nach­haltiges Denken und Handeln heute in allen sozialen, politischen, ökologischen, ökonomi­schen und kulturellen gesellschaftlichen Feldern noch nicht selbstverständlich, oder, sollte es das überhaupt werden?

2016: Denaturalizing Climate Change

In the context of the Mexican-German Year of Science and Technology, the Junge Akademie together with CIESAS Centro de Investigaciones y Estudios Superiores en Antropología Social and artec Sustainability Research Center, University of Bremen, are facilitating a workshop to develop de-colonizing and re-politicizing perspectives on climate change adaptation.

The workshop "Denaturalizing Climate Change" de-centers Western perspectives and brings together critical viewpoints from social research. The workshop took part 28-30 September 2016.

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2014: Soziale Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen

Inwieweit sind die sozialen Aspekte von Nachhaltigkeit - die verantwortungsbewusste Bewirtschaftung und Nutzung von Humanressourcen - in den Leitbildern deutscher Hochschulen verankert?

zur Studie

2012: EXPONAT „ENERGIE NACHHALTIG NUTZEN“

Als Gemeinschaftsprojekt der AG Nachhaltigkeit, der Universität Greifswald sowie des Windkraftwerkproduzenten Enercon entstand das interaktive Exponat „Energie nachhaltig nutzen“, das im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2012 mit der MS Wissenschaft durch Deutschland und Österreich tourte. Mittlerweile steht die zugrundeliegende Softwareanwendung der Allgemeinheit unter www.energie-nachhaltig-nutzen.de bis auf Weiteres zur Verfügung.

Es handelt sich um ein Lernspiel zu den Möglichkeiten und Grenzen des nachhaltigen Umgangs mit Energie. Konkret geht es darum, wie sich Kohlendioxid-Emissionen und Energieverbrauch auf der Ebene eines Hauses, einer Universität und einer Stadt reduzieren lassen. Wie viel Kohlendioxid-Emissionen lassen sich im Haushalt durch die Verwendung von Energiesparlampen vermeiden, wie viel durch den Bezug von Ökostrom? In welcher Relation stehen die Einsparungen genannter Maßnahmen, welche lohnen sich also am meisten? Ebenso an einer Universität: Sollte der Umweltmanager lieber biologisch produziertes Mensa-Essen einführen, die Heizungsanlagen modernisieren oder nur noch Recyclingpapier beschaffen, wenn nur ein begrenztes Budget für Umweltmaßnahmen zur Verfügung steht?

Bericht und Fotos zum Exponat "Energie nachhaltig nutzen"
Wissenschaftsjahr 2012 "Zukunftsprojekt Erde"
zum Lernspiel

2012: E-Paper „Nachhaltige Hochschule“

In welcher Beziehung stehen Nachhaltigkeit und Wissen, welche Rolle können Hochschulen bei der Transformation zu einer nachhaltig agierenden Gesellschaft übernehmen? Schon 1999 fragte der Umweltethiker Konrad Ott, ob sich das Konzept Nachhaltigkeit auch auf Wissen anwenden lässt. Dieser Frage - und noch einigen weiteren - geht das Themenheft "Ideen für eine nachhaltige Hochschule von morgen" nach:

Welche Rolle können Hochschulen bei den Transformationen zu einer nachhaltig agierenden Gesellschaft übernehmen? Spin-offs gestalten ja schon seit einiger Zeit aus Forschungsergebnissen nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Wie wirken sich Prozesse aus diesem Forschungsumfeld auf neue Lehr- und Lernformen aus? Nicht zuletzt wollen wir auch die Innenperspektive beobachten: Wie gehen Organisationen, Studierende und Beschäftigte mit ihren eigenen Ressourcen um?

Auf diese Fragen will das Heft Antworten geben und neuen Fragen Vorschub leisten. Zudem präsentieren wir ausgesuchte Ideen aus dem Wettbewerb UniGestalten: vom innovativen "Global Congress for Sustainability" bis zur "Gemeinwohlbilanz für Hochschulen".

E-Paper „Ideen für eine nachhaltige Hochschule von morgen“

 
 
 
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