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Mitglied werden

Die Junge Akademie steht für die Förderung herausragender junger Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Arbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern den Zugang zu einem breit gefächerten, stetig wachsenden Netzwerk sowie einen attraktiven Ort und finanzielle Mittel, um gemeinsam disziplinübergreifende Projekte zu realisieren.

Key Visual der Zuwahlkampagne 2023

Bewerbungs- und Auswahlprozess 2023

Die Bewerbungsfrist für die Zuwahl 2023 ist am 15.11.2022 abgelaufen.

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Yvonne Borchert per E-Mail an zuwahl@diejungeakademie.de

Die Mitglieder der Jungen Akademie eint die Freude an gemeinsamer geistiger Arbeit und am fächerübergreifenden Austausch, an der Auseinandersetzung mit bisher ungelösten Problemen und daran Neues auszuprobieren und andere Perspektiven einzunehmen. Sie gehören verschiedensten Fachrichtungen an und werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Sie verfügen über einen Forschungsetat, der für gemeinsame wissenschaftliche und künstlerische Projekte verwendet werden, sowie ein persönliches Budget, das für die individuelle Förderung genutzt werden kann.

Kriterien für die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie

Die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie richtet sich an herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, die eine abgeschlossene Promotion bzw. ein künstlerisches Qualifikationswerk vorweisen können. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit muss zum Ende der Bewerbungsfrist (Zuwahl 2023: 15. November 2022) mindestens drei, darf aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen, was durch die Promotionsurkunde bzw. ein vergleichbares Dokument nachzuweisen ist. Hierbei werden angegebene Eltern- und Pflegezeiten sowie Krankheitszeiten beim Auswahlprozess berücksichtigt.

Darüber hinaus wird mindestens eine weitere herausragende wissenschaftliche bzw. künstlerische Leistung erwartet bzw. dass die Bewerber*innen nach dem Abschluss mit einem eigenständigen wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Profil Sichtbarkeit erreicht haben. Die Mitglieder sollten ihr Fach mit Innovation, Leidenschaft und der Fähigkeit zum interdisziplinären Diskurs vertreten und über die zeitlichen Kapazitäten für eine aktive Mitgliedschaft verfügen.

Die Junge Akademie profitiert davon, vielfältige Perspektiven und Sichtweisen in ihre Arbeit einfließen zu lassen. Es ist ihr daher ein Anliegen, Mitglieder mit möglichst diversen Erfahrungshintergründen zu gewinnen. Weder die deutsche Staatsangehörigkeit noch ein Lebensmittelpunkt in Deutschland sind notwendige Voraussetzungen für die Aufnahme. Mitglieder müssen aber über fundierte Deutschkenntnisse verfügen. Weiterhin erwartet die Junge Akademie von ihren Mitgliedern eine aktive Mitarbeit bei ihren überwiegend in Deutschland stattfindenden Veranstaltungen; die Bereitschaft und Möglichkeit dazu sollte glaubhaft dargestellt werden können.

Auswahlverfahren

Die Junge Akademie zählt konstant 50 Mitglieder. Alljährlich scheiden zehn ihrer Mitglieder aus und zehn werden neu aufgenommen. Die jährliche Zuwahl erfolgt abwechselnd über die Trägerakademien der Jungen Akademie (die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina) und über die Junge Akademie selbst. Bei Zuwahlen über die Trägerakademien in den geraden Jahren werden die Kandidat*innen vorgeschlagen. Die Zuwahl über die Junge Akademie in den ungeraden Jahren erfolgt über Eigenbewerbungen.