KlimaLecture #12: Vom Wissen zum Handeln

Veranstaltung

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17.02.26

18:00 — 19:30

Online

Veranstaltungszugang: öffentlich

Während wissenschaftliche Erkenntnisse die Dringlichkeit wirksamer Klimapolitik seit Jahren unterstreichen, bleibt ihre Umsetzung in konkretes klimapolitisches Handeln häufig hinter dem Notwendigen zurück. Dabei zeigen Umfragen in vielen Ländern eine hohe Zustimmung zu Klimaschutz. Dennoch werden ambitionierte Maßnahmen verzögert, verwässert oder scheitern in der Umsetzung. Es zeigt sich ein Paradox: Klimaschutz hat offenbar kein reines Akzeptanzproblem; vielmehr gelingt die Übersetzung gesellschaftlicher Zustimmung in konkrete Politik nur unzureichend. Woran liegt das, und warum gelingt es bislang nicht, breite Unterstützung in konkretes klimapolitisches Handeln zu übersetzen?

In der 12. KlimaLecture wird dieses Spannungsverhältnis aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven diskutiert. Im Mittelpunkt stehen psychologische und institutionelle Faktoren, die darüber entscheiden, ob Klimapolitik Zustimmung in wirksames Handeln übersetzen kann. Besprochen wird, wie politische Maßnahmen gestaltet sein müssen, um Akzeptanz und Vertrauen zu sichern, welche Rolle Freiheitswahrnehmungen bei Regeln und Verboten spielen und unter welchen Bedingungen Klimapolitik politisch durchsetzbar und langfristig stabil ist.

Die Anmeldung zur Veranstaltung wird in Kürze möglich sein.

Es diskutieren:

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Hermine Mitter, Universität Graz und die Junge Akademie.

beteiligte Mitglieder

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