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Kunst als Wissen
Inwiefern können Wissenschaft und Künste zusammenwirken um so etwas wie Wissen zu generieren und warum steht diese Zusammenwirken nach wie vor unter schwierigen und zudem auch ungleichen Bedingungen?
Obschon die Frage, ob neben den Wissenschaften auch die Künste so etwas wie Wissen generieren, kaum mehr kontrovers diskutiert wird, steht ein mögliches Zusammenwirken zwischen beiden nach wie vor unter schwierigen und zudem auch ungleichen Bedingungen. In der „Wissensgesellschaft“ wird – nicht zuletzt in wirtschaftlichem und politischem Interesse – dem wissenschaftlichen Wissen tendenziell ein höherer Wert beigemessen als dem „Wissen der Künste“. Dies zusammen mit dem ideologischen Primat der technischen Rationalität und des vermeintlich Objektiven lässt gerade noch Raum für „künstlerische Forschung“. Künstlerische Eingriffe in die Wissenschaftspraxis sind mit Verweis auf die Reinheit der Methode indes kaum zugelassen. Dabei zeigen nicht nur Studien jüngeren Datums, dass die Wissenschaften nie „rein“ sind: dass das Alltagshandeln und -denken von Wissenschaftlern sich immer auch zum Nichtwissenschaftlichen, zum methodisch Unreinen hin öffnet. Zudem steht seit Längerem der Diskurs des Wissens in seiner Verwobenheit mit dem der Macht, insbesondere im Verhältnis von globalem Norden und Süden, in der Kritik. So wurden in den vergangenen Jahren verstärkt auch Begriffe eines situierten und partialen Wissens gegen vermeintlich universale Wissensdispositive kritisch in Stellung gebracht. Damit einher geht die Reflexion auf mögliche Potenziale der Pluralität und Hybridität verschiedener Erkenntnisformen.

2026: Fahrrad statt Auto | Kunst und Wissenschaft im Dialog
Wie wollen wir in Zukunft in unseren Städten leben? Wie können wir Mobilität, öffentlichen Raum und Zusammenleben neu denken – angesichts von Klimawandel, sozialen Veränderungen und ökologischen Herausforderungen?
Im Workshop „Fahrrad statt Auto“, organisiert von der Jungen Akademie in Kooperation mit der Hochschule Kaiserslautern, treffen Kunst, Architektur, Wissenschaft und Bewegung aufeinander. Gemeinsam mit Studierenden werden utopische mobile Objekte für die Stadt der Zukunft entworfen und im Maßstab 1:1 gebaut. Ausgangspunkt ist das Fahrrad als einfaches, ressourcenschonendes und zugleich wandelbares Verkehrsmittel. Es wird zum Träger neuer Ideen für eine lebenswerte Stadt: Was könnte sich mit uns durch die Stadt bewegen? Welche mobilen Räume, Werkzeuge, Treffpunkte oder Infrastrukturen brauchen wir künftig? Und wem gehört eigentlich der öffentliche Raum?
Der Workshop verbindet gestalterisches Experiment, praktisches Bauen und wissenschaftliche Perspektiven auf Stadt, Klima und Gesellschaft. Beteiligt sind der Künstler Markus Heinsdorff sowie die Mitglieder der Jungen Akademie Benedikt Hartl (Architektur), Sarah Klosterkamp (Humangeografie) und Senem Gökçe Oğultekin (Choreografie).
So entstehen an zwei Tagen experimentelle Fahrzeuge und mobile Architekturen zwischen Kunstobjekt, sozialer Infrastruktur und Zukunftsvision – als konkrete Vorschläge für eine Stadt, die weniger vom Auto und stärker vom Menschen, vom gemeinsamen Leben und von ökologischen Bedingungen her gedacht wird.
Anmeldungen sind bei Benedikt Hartl möglich: benedikt.hartl@hs-kl.de
2017/2018: Projekt „Vr-Audio“
Im Projekt „VR‐Audio“ erarbeiten Miriam Akkermann und Christian Stein eine erste Version für ein akustisches Virtual–Reality‐Spiel, das mit dem Verhältnis von Raumakustik und -visualität experimentiert. Ziel ist es herauszufinden, ob es möglich ist, mit VR-Technologie und 360°-Audio die Umgebung so realistisch abzubilden, dass bewusstes Hören verbessert werden kann.
Aktivitäten
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- eventBeginsOn
- 10.10.26
- eventEndsOn
- 11.10.26
Veranstaltungszugang: öffentlich
Hochschule Kaiserslautern
Schönstraße 11
Kaiserslautern -
- date
- 01.12.22
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2023 – one day, one day at a time: Kalender 2023
Der Buchkalender 2023 der Jungen Akademie mit dem Titel 2023 – one day, one day at a time lädt über seine organisatorische Funktion als Jahresplaner hinaus dazu ein, über die Zeit und ihre Muster als integrale Bestandteile allen Lebens auf der Erde nachzudenken.
Themen:
Berlin 2022
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