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Visualisierung

Die Arbeitsgruppe

Abbildungen und Bilder kommen in der Wissenschaft in vielen Kontexten vor – von der Visualisierung wissenschaftlicher Daten zu Bildern oder Videos als Forschungsgegenstand oder Forschungsmethode.

Hochqualitative Visualisierungen von Forschungsergebnissen, manchmal durch professionelle Grafikbüros erstellt, werden in Veröffentlichungen immer wichtiger. Natürlich liegt es im Interesse jedes Wissenschaftlers und jeder Wissenschaftlerin, die gewonnenen Resultate aussagekräftig, mit einem Blick verständlich und gut vergleichbar darzustellen – sei es für wissenschaftliche Publikationen, für die Lehre, oder in der Interaktion mit der Gesellschaft. Andererseits kann man durch geschickte Darstellungsweisen auch manipulativ wirken, Emotionen hervorrufen oder Schwächen kaschieren.

In den Bildwissenschaften wird untersucht, wie Bilder erzeugt und als Kommunikationsmedium eingesetzt werden, und welche Fähigkeiten der Mensch braucht um sie wahrnehmen zu können. Wie werden Bilder in den unterschiedlichen Kulturen erzeugt, eingesetzt und welche Wirkung haben sie?

In diesem Spannungsfeld bewegt sich die AG Visualisierung. Von verschiedenen disziplinären Hintergründen aus hinterfragt sie die Effekte von Bildern auf die Sichtbarkeit und die Wahrnehmung des Dargestellten.

Symposium

„Intermediary Images –Bilder als Mittler“

Bilder spielen bei der Vermittlung von Wissen eine wichtige Rolle, wie in Forschung und Lehre, bei öffentlichen Diskussionen/Vorträgen und akademischen Vorträgen/Vorlesungen, in der Kunst, im Journalismus und im kulturellen Alltag sehr deutlich zu sehen ist. Bilder nehmen dabei oft eine vermittelnde Rolle ein, so dienen sie beispielsweise als Repräsentation von schwer Darstellbarem. In vielen Forschungsbereichen ist es üblich, Bilder auf unterschiedliche Weise für die Darstellung von Untersuchungsgegenständen zur verwenden. Bilder können aber auch den eigentlichen Betrachtungsgegenstand darstellen, immer in dem Bewusstsein, dass ein Bild den Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt einfängt und dennoch für eine Situation oder ein Objekt steht. Bilder können auch zur Erklärung verwendet werden oder stellvertretend für einen Datensatz stehen.

Ausgehend von verschiedenen Forschungsbereichen sollen in dieser Konferenz am 13. und 14. Juni 2018 verschiede Ansätze vorgestellt werden, denen gemein ist, dass das Bild als Auszug oder eine Momentaufnahme für ein zugrundeliegendes Subjekt oder Konzept steht. Das Bild selbst kann ein visuelles 2D-Bild sein, aber auch abstrakt in einem Text beschrieben oder als Film präsentiert werden.

Mit diesem Symposium soll eine Plattform für den Austausch über die Verwendung des Bildes als Mittler geschaffen werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Verwendung von Bildern/vermittelnden Bildern in Kunst, Medien, Politik, Literatur und Psychologie. Ziel ist es, mit diesem Symposium einen Startpunkt für einen interdisziplinären Austausch zu schaffen, wie Bilder und Visualisierungen in den verschiedenen Forschungsfeldern eingesetzt und genutzt werden. // Foto: Brannon Naito auf Unsplash

Den Eintrag zum Symposium im Veranstaltungskalender finden Sie hier.

Hier geht es zur Projektseite für das Symposium „Intermediary Images“.

Workshop

Graphic Recordings

Im Januar 2017 kam die AG Visualisierung zu einem Workshop zusammen.
Während des Workshops wurden unter anderem Graphic Recordings erstellt zur Forschungsarbeit einiger Mitglieder der Jungen Akademie:

Miriam Akkermann

Christian Hof

Gordon Kampe

Angelika Riemer

Bernadett Weinzierl

Projekte

„be a better being“

Das interdisziplinäre Projekt brachte 2015-16 durch einen Filmwettbewerb Wissenschaft und Film in einen Austausch. Ziel war es, Wissenschaft und Kunst für die gesellschaftliche Diskussion nutzbar zu machen und komplexe Fragestellungen in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen.

Im November 2015 startete das Projekt offiziell im Rahmen des Kurzfilmfestivals Interfilm. Den Abschluss fand es im November 2016 in einem zweitägigen Filmforum im Rahmen von Interfilm.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich hier.


„Tracking the Traffic“

Das Projekt "Tracking the Traffic: Bertha Pappenheim App" steht an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

Rebekka Voß führt das Projekt in Kooperation mit der Bremer Künstlerin Elianna Renner durch. Es ist als Teilprojekt in Renners Großprojekt "Tracking the Traffic" zum jüdischen Frauenhandel als Teil der Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eingebunden.

Wer Bertha Pappenheim war, was das Projekt genau beinhaltet und was die Bertha Pappenheim App können soll, erfahren Sie in diesem Film.

zur App

 

Mitglieder

  • Miriam Akkermann

    Ansprechpartnerin

    Miriam Akkermann
    Musikwissenschaften/ Klangkunst
    Universität Bayreuth
    Miriam Akkermann zur Person
  • Martin Dresler

    Martin Dresler
    Kognitive Neurowissenschaften
    Radboud University Medical Centre (Niederlande)
    Martin Dresler zur Person
  • Julia Pongratz

    Julia Pongratz
    Meteorologie
    Ludwig-Maximilians-Universität München
    Julia Pongratz zur Person
  • Angelika Riemer

    Angelika Riemer
    Immunologie
    Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
    Angelika Riemer zur Person
  • Evelyn Runge

    Evelyn Runge
    Politikwissenschaft / Medienkulturwiss. / Journalistik / Fotografie
    The Hebrew University of Jerusalem (Israel)
    Evelyn Runge zur Person
  • Bernadett Weinzierl

    Bernadett Weinzierl
    Atmosphärenphysik
    Universität Wien (Österreich)
    Bernadett Weinzierl zur Person
  • Christian Hof

    Christian Hof
    Biologie
    Technische Universität München
    Christian Hof zur Person
  • Christian Stein

    Christian Stein
    Literaturwissenschaft, Linguistik, Informatik
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Christian Stein zur Person
  • Florian Meinel

    Florian Meinel
    Rechtswissenschaft
    Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    Florian Meinel zur Person
  • Lena Henningsen

    Lena Henningsen
    Sinologie
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Lena Henningsen zur Person
  • Philipp Kanske

    Philipp Kanske
    Psychologie/Neurowissenschaften
    Technische Universität Dresden
    Philipp Kanske zur Person
  • Rebekka Voß

    Rebekka Voß
    Judaistik
    Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Rebekka Voß zur Person
  • Ricarda Winkelmann

    Ricarda Winkelmann
    Physik
    Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
    Ricarda Winkelmann zur Person
  • Stefanie Hiß

    Stefanie Hiß
    Soziologie
    Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Stefanie Hiß zur Person
  • Thomas Böttcher

    Thomas Böttcher
    Chemie/biologische Chemie
    Universität Konstanz
    Thomas Böttcher zur Person
  • Ulrike Endesfelder

    Ulrike Endesfelder
    Biophysik
    Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie & LOEWE Zentrum für Synthetische Mikrobiologie
    Ulrike Endesfelder zur Person
  • Xiaoxiang Zhu

    Xiaoxiang Zhu
    Fernerkundung und Erdbeobachtung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF)
    Xiaoxiang Zhu zur Person
  • Jessica Burgner-Kahrs

    Jessica Burgner-Kahrs
    Ingenieurwissenschaften, Informatik, Kontinuumsrobotik
    Leibniz Universität Hannover
    Jessica Burgner-Kahrs zur Person
  • Katharina Heyden

    Katharina Heyden
    Evangelische Theologie
    Universität Bern (Schweiz)
    Katharina Heyden zur Person
 
 
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