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Visualisierung

Die Arbeitsgruppe

Abbildungen und Bilder kommen in der Wissenschaft in vielen Kontexten vor – von der Visualisierung wissenschaftlicher Daten zu Bildern oder Videos als Forschungsgegenstand oder Forschungsmethode.

Hochqualitative Visualisierungen von Forschungsergebnissen, manchmal durch professionelle Grafikbüros erstellt, werden in Veröffentlichungen immer wichtiger. Natürlich liegt es im Interesse jedes Wissenschaftlers und jeder Wissenschaftlerin, die gewonnenen Resultate aussagekräftig, mit einem Blick verständlich und gut vergleichbar darzustellen – sei es für wissenschaftliche Publikationen, für die Lehre, oder in der Interaktion mit der Gesellschaft. Andererseits kann man durch geschickte Darstellungsweisen auch manipulativ wirken, Emotionen hervorrufen oder Schwächen kaschieren.

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In den Bildwissenschaften wird untersucht, wie Bilder erzeugt und als Kommunikationsmedium eingesetzt werden, und welche Fähigkeiten der Mensch braucht um sie wahrnehmen zu können. Wie werden Bilder in den unterschiedlichen Kulturen erzeugt, eingesetzt und welche Wirkung haben sie?

In diesem Spannungsfeld bewegt sich die AG Visualisierung. Von verschiedenen disziplinären Hintergründen aus hinterfragt sie die Effekte von Bildern auf die Sichtbarkeit und die Wahrnehmung des Dargestellten.

2018: Symposium und Workshop „Ars Memoriae“

Am 7. Dezember veranstaltet der Neurowissenschaftler Martin Dresler im Rahmen der AG Visualisierung ein Symposium mit dem Titel „Ars Memoriae“. Erinnerungstechniken werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet - darunter Geschichte, Psychologie und Neurowissenschaften.

Anschließend findet am 8. Dezember ein interner Workshop zu Mnemotechniken für Mitglieder der Jungen Akademie statt.

Beiträge:

A history of mnemonics from ancient Greece to Victorian England
Seth Long, University of Nebraska

Contemporary mnemonics: memory training and memory sports
Boris Konrad, Donders Institute, Nijmegen

What memory training has to do with the neuroscience of memory

Robert Ajemian, Massachusetts Institute of Technology

Cognitive neuroscience of mnemonics
Isabella Wagner, University of Vienna

Mastering language complexity through memory palaces

Aaron Ralby, Linguisticator, Cambridge

A design oriented approach to virtual memory palaces

Jan-Paul Huttner, Technical University Braunschweig

Art of memory
Seet van Hout, Artist, Nijmegen

Mental maps for memories and space
Christian Doeller, Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences, Leipzig

Internetauftritt des Projekts
Eintrag im Kalender der Jungen Akademie

Anmeldung

 

2018: Symposium „Intermediary Images“

Am 13. und 14. Juni hielt die AG Visualisierung in Jerusalem ein Symposium zum Thema „Intermediary Images“ ab. Im Rahmen des Symposiums sollte die Rolle von Bildern bei der Vermittlung von Wissen in Forschung und Lehre, in öffentlichen und wissenschaftlichen Vorträgen, in der Kunst, im Journalismus oder in der Alltagskultur untersucht werden.

„Intermediary Images –Bilder als Mittler“

Bilder spielen bei der Vermittlung von Wissen eine wichtige Rolle, wie in Forschung und Lehre, bei öffentlichen Diskussionen/Vorträgen und akademischen Vorträgen/Vorlesungen, in der Kunst, im Journalismus und im kulturellen Alltag sehr deutlich zu sehen ist. Bilder nehmen dabei oft eine vermittelnde Rolle ein, so dienen sie beispielsweise als Repräsentation von schwer Darstellbarem. In vielen Forschungsbereichen ist es üblich, Bilder auf unterschiedliche Weise für die Darstellung von Untersuchungsgegenständen zur verwenden. Bilder können aber auch den eigentlichen Betrachtungsgegenstand darstellen, immer in dem Bewusstsein, dass ein Bild den Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt einfängt und dennoch für eine Situation oder ein Objekt steht. Bilder können auch zur Erklärung verwendet werden oder stellvertretend für einen Datensatz stehen.

Ausgehend von verschiedenen Forschungsbereichen sollen in dieser Konferenz am 13. und 14. Juni 2018 verschiede Ansätze vorgestellt werden, denen gemein ist, dass das Bild als Auszug oder eine Momentaufnahme für ein zugrundeliegendes Subjekt oder Konzept steht. Das Bild selbst kann ein visuelles 2D-Bild sein, aber auch abstrakt in einem Text beschrieben oder als Film präsentiert werden.

Mit diesem Symposium soll eine Plattform für den Austausch über die Verwendung des Bildes als Mittler geschaffen werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Verwendung von Bildern/vermittelnden Bildern in Kunst, Medien, Politik, Literatur und Psychologie. Ziel ist es, mit diesem Symposium einen Startpunkt für einen interdisziplinären Austausch zu schaffen, wie Bilder und Visualisierungen in den verschiedenen Forschungsfeldern eingesetzt und genutzt werden.
// Foto: Brannon Naito auf Unsplash

Eintrag im Veranstaltungskalender
Projektseite für das Symposium „Intermediary Images“ (Englisch)

2017: WORKSHOP „Graphic Recordings“

Im Januar 2017 kam die AG Visualisierung zu einem Workshop zusammen.  Während des Workshops wurden unter anderem Graphic Recordings erstellt zur Forschungsarbeit einiger Mitglieder der Jungen Akademie.

Graphic Recordings

Miriam Akkermann, Musikwissenschaftlerin, Mitglied der Jungen Akademie seit 2015
Christian Hof, Biologe, Mitglied der Jungen Akademie seit 2015
Gordon Kampe, Musikwissenschaftler und Komponist, Mitglied der Jungen Akademie seit 2012
Angelika Riemer, Immunologin, Mitglied der Jungen Akademie seit 2012
Bernadett Weinzierl, Atmosphärenphysikerin, Mitglied der Jungen Akademie seit 2014
 

2015: Kurzfilmwettbewerb „be a better being“

Das interdisziplinäre Projekt brachte 2015-16 durch einen Filmwettbewerb Wissenschaft und Film in einen Austausch. Ziel war es, Wissenschaft und Kunst für die gesellschaftliche Diskussion nutzbar zu machen und komplexe Fragestellungen in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen.

Im November 2015 startete das Projekt offiziell im Rahmen des Kurzfilmfestivals Interfilm. Den Abschluss fand es im November 2016 in einem zweitägigen Filmforum im Rahmen von Interfilm.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich hier.

2014: „Tracking the Traffic“

Das Projekt "Tracking the Traffic: Bertha Pappenheim App" steht an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

Rebekka Voß führt das Projekt in Kooperation mit der Bremer Künstlerin Elianna Renner durch. Es ist als Teilprojekt in Renners Großprojekt "Tracking the Traffic" zum jüdischen Frauenhandel als Teil der Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eingebunden.

zur App
zum Großprojekt

 
 
 
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