Workshop „Israelbezogener Antisemitismus“

Veranstaltung

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23.09.22
eventEndsOn
24.09.22

Berlin

Veranstaltungszugang: Intern

Sowohl in deutschen Universitäten als auch im Kunstbetrieb herrscht große Unsicherheit. Wie lässt sich israelbezogener Antisemitismus erkennen? Was unterscheidet ihn von legitimer Kritik an israelischer Politik? Wie ist mit Vergleichen und Zuspitzungen umzugehen, gerade im Angesicht der deutschen Geschichte? Wie verändert sich der Diskurs hierzulande in der Einwanderungsgesellschaft?

Im Rahmen eines Workshops möchten sich Mitglieder der Jungen Akademie mit der Thematik auseinandersetzen. Mithilfe eingeladener Expert*innen wollen sie sich mit existierenden Definitionen des israelbezogenen Antisemitismus beschäftigen (wie der Definition der International Holocaust Remembrance Alliance und der Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus) und einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung gewinnen. Die Teilnehmenden interessiert dabei das Auftreten antisemitischer Ideen und Formulierungen im alltäglichen Sprachgebrauch, den deutschen Leitmedien und den sozialen Netzwerken. Diskutiert werden soll auch die Einordnung der BDS Bewegung.

Referent*innen:

Prof. Monika Schwarz-Friesel Prof. Julia Bernstein Prof. Uffa Jensen Prof. Lars Rensmann

Der Workshop soll als Vorbereitung für eine für 2023 angedachte gemeinsame Veranstaltung mit der Israelischen Jungen Akademie zum gleichen Thema dienen.

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      21.05.24
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      Berlin

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      Am 07. und 08. Oktober 2024 treffen sich Mitglieder aus der Jungen Akademie mit Mitgliedern aus der Jungen Akademie | Mainz, aus der Jungen Akademie | HAdW, aus dem Jungen Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und den Young Academy Fellows der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in den Räumen der Leopoldina in Halle.

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      Steueroasen dienen nicht nur dazu, Geld zu verstecken, sondern auch, es zu vermehren. Wie dies funktioniert und warum das so heikel ist, erforscht die Politikwissenschaftlerin Andrea Binder. International tätige Banken vergeben in Offshore-Finanzzentren wie den Cayman Inseln oder Luxemburg günstige Kredite in US-Dollar an andere globale Banken, Konzerne oder Unternehmen. Mit jedem Kredit in der US-Währung erhöhen die Banken somit die Dollar-Geldmenge. Dieses Vorgehen ist bereits seit längerem bekannt und legal. Allerdings, so Binder, entzieht sich diese Geldvermehrung jeglicher Bankenaufsicht und politischer Kontrolle. Sie unterläuft nicht nur Regeln, die für die Banken in ihren Heimatmärkten gelten, sondern trägt auch zur steigenden Ungleichheit bei.

      Themen:

      eventBeginsOn
      24.04.24

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Berliner Sparkasse Alexanderplatz 2 10178 Berlin
      Link

      19:00