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Schulden – Alltag, Institutionen, Folgen

Schulden begegnen uns häufig als Zahlen: als offene Forderung, Mietrückstand, Kredit oder statistische Größe. Doch was bedeutet Verschuldung im Alltag – und was geschieht, wenn Schulden auf Institutionen wie Gerichte, Gerichtsvollzug oder Beratungsstellen treffen?
Die Broschüre „Schulden – Alltag, Institutionen, Folgen“ ist unter der Leitung von Sarah Klosterkamp aus einem interdisziplinären Workshop hervorgegangen, der Perspektiven aus Wissenschaft, Justiz, Sozialer Arbeit, Schuldnerberatung und Journalismus zusammenbrachte. Im Mittelpunkt standen die alltäglichen und biografischen Folgen von Verschuldung ebenso wie institutionelle Routinen und gesellschaftliche Strukturen: von Mietschulden und Wohnprekarität über Chancenungleichheiten und Altersarmut bis zur medialen Darstellung prekärer Haushalte.
Die Publikation macht damit sichtbar, dass Schulden nicht ausschließlich als individuelles oder finanzielles Problem verstanden werden können. Sie entstehen und wirken im Zusammenspiel von Menschen, Institutionen sowie rechtlichen, sozialen und politisch-ökonomischen Bedingungen.
Die Broschüre bündelt zentrale Impulse des Workshops und lädt dazu ein, Verschuldung als gesellschaftliches Verhältnis neu zu betrachten. Mit Charlotte Bartels ist zudem ein weiteres Mitglied der AG „Geld und Gesellschaft“ mit einem Beitrag zu ökonomischen Perspektiven auf Schulden vertreten.
Die Broschüre kann mit einer Mail an office@diejungeakademie.de bestellt werden.
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