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The Language(s) of Academia

Vom 2. bis 4. September trafen sich 24 Wissenschaftler*innen aus 18 Ländern auf sechs Kontinenten an der Goethe-Universität in Frankfurt, um über die Rolle von Sprache(n) in der Wissenschaft zu diskutieren. Die Gespräche wurden größtenteils auf Englisch geführt, aber die Teilnehmer*innen brachten ihre eigenen sprachlichen Hintergründe in den Austausch ein. Sie waren Mitglieder der Jungen Akademien von Belgien (Niederländisch), Kolumbien (Spanisch), Finnland (Finnisch), Deutschland (Deutsch), Ungarn (Ungarisch), Indien (Assamesisch, Punjabi), Indonesien (Indonesisch), Kenia (Kimeru), Litauen (Litauisch), Nepal (Nepali), Nigeria (Yoruba), Norwegen (Norwegisch), Palästina (Arabisch), Sudan (Arabisch) und der Schweiz (Französisch, Deutsch) sowie der Global Young Academy (Polnisch, Rumänisch).
Wissenschaftler*innen arbeiten täglich mit Sprache, aber sie haben selten Gelegenheit, bewusst darüber nachzudenken, wie Sprache die Möglichkeiten der Teilhabe und des Zugangs zu ihrer Forschung sowie deren Qualität und Reichweite prägt. Das Treffen schuf einen Raum für ein solches Nachdenken und machte dabei sowohl Chancen als auch Herausforderungen sichtbar.
Das von Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Sprache“ der Jungen Akademie initiierte Treffen befasste sich mit Sprache als Kernelement akademischer Vielfalt und als potenzielle Quelle der Ausgrenzung. Die Diskussionen befassten sich unter anderem mit der Rolle von Sprache(n) in der Wissenschaftskommunikation und damit, wie Sprachkompetenzen die Arbeitsbedingungen und Karrierewege prägen, aber auch mit der Machtverteilung im internationalen Wissenschaftssystem, mit nationaler und regionaler Interessenspolitik sowie mit den sich rasch wandelnden Auswirkungen von Large Language Models.
Die wissenschaftliche Arbeit basiert zunehmend auf Englisch, was erhebliche Vorteile, aber auch große Herausforderungen mit sich bringt. Eine globale lingua franca erleichtert den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit. Doch die Abhängigkeit von einer einzigen Sprache kann auch Teilhabe-Barrieren schaffen und den Zugang zu Forschung einschränken, sowohl außerhalb der Wissenschaft als auch in anderssprachigen Gemeinschaften.
Um dem Ideal einer „glokalen“ Forschung – global geteilt und dennoch lokal zugänglich – näher zu kommen, müssen Wissenschaftler*innen, akademische Einrichtungen und politische Entscheidungsträger*innen die Wahl der Sprache als integralen Bestandteil der Forschungspraxis betrachten. Die Tagung endete mit der gemeinsamen Verpflichtung, diese Diskussion in die jeweiligen Einrichtungen, Fachbereiche und die breitere akademische Gemeinschaft der Teilnehmenden zu tragen.
Aktivitäten
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The Language(s) of Academia – Die Sprache(n) der Wissenschaft
Bei einem von der Jungen Akademie initiierten Workshop kamen 24 Wissenschaftler*innen aus 18 Ländern zusammen, um sich darüber auszutauschen, wie Sprachen wissenschaftliche Forschung und deren Verbreitung prägen.
Themen:
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- 18.09.26
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