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Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Jungen Akademie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen – von den Natur- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu den Geistes- und Sozialwissenschaften. Auch KünstlerInnen mit Interesse an interdisziplinärer Arbeit sind unter den Mitgliedern der Jungen Akademie vertreten.
Die Mitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Sie verfügen über einen Forschungsetat, der für gemeinsame wissenschaftliche Projekte verwendet wird sowie ein persönliches Budget.

Kriterien

Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie ist eine herausragende Promotion bzw. ein herausragendes künstlerisches Qualifikationswerk. Die Disputation dieser Arbeit sollte (unter Berücksichtigung von Eltern- und Pflegezeiten) zum Zeitpunkt der Bewerbungsdeadline (30.11.2018) in der Regel mindestens drei, aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen. Des Weiteren wird mindestens eine weitere exzellente wissenschaftliche Arbeit oder ein hervorragendes künstlerisches Werk erwartet. Die Mitglieder sollten ihr Fach mit Innovation, Leidenschaft und der Fähigkeit zum interdisziplinären Diskurs vertreten und über zeitliche Kapazitäten für eine aktive Mitgliedschaft verfügen. Weder die deutsche Staatsangehörigkeit noch ein Lebensmittelpunkt in Deutschland sind notwendige Voraussetzungen für die Aufnahme. Mitglieder sollten aber über fundierte Deutschkenntnisse verfügen. Weiterhin erwartet die Junge Akademie von ihren Mitgliedern eine aktive Mitarbeit bei ihren überwiegend in Deutschland stattfindenden Veranstaltungen; dies sollte glaubhaft dargestellt werden können.

Verfahren

Die Junge Akademie zählt konstant 50 Mitglieder. Alljährlich scheiden zehn ihrer Mitglieder aus und zehn werden neu gewählt. Die jährliche Zuwahl erfolgt abwechselnd über die Trägerakademien der Jungen Akademie (die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina) und über die Jungen Akademie selbst.  Bei Zuwahl über die Trägerakademien werden die KandidatInnen von Mitgliedern der Akademien vorgeschlagen. Die Zuwahl über die Junge Akademie erfolgt über eine Selbstbewerbung, an die sich ein zweistufiges Auswahlverfahren anschließt.
Die Mitgliedschaft verpflichtet zur aktiven Mitarbeit in der Jungen Akademie.

Ehemalige Mitglieder können weiterhin an Veranstaltungen der Jungen Akademie teilnehmen und bei Interesse auch in Arbeitsgruppen aktiv bleiben. Sie können jedoch nicht länger eigene Finanzanträge im Rahmen der Plenumssitzungen stellen.

weitere Informationen

Die Profile aller derzeitigen und ehemaligen Mitgliedern finden Sie hier. Sie können zudem Materialien als PDF-Datei herunterladen:

Faltblatt der aktuellen Mitglieder 2018/2019 (pdf)

Broschüre der Alumnae und Alumni 2018/2019 (pdf)

Zuwahl 2019

Im kommenden Jahr wählt die Junge Akademie wieder zehn neue Mitglieder.

Wir suchen engagierte und exzellente junge KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen mit Interesse an interdisziplinärer Arbeit den Schnittstellen von Wissenschaft, Gesellschaft, Kunst und Politik.

Sie können sich vom 03. September bis 30. November 2018 bewerben.

Bewerbung

Häufig gestellte Fragen zur Zuwahl 2019 (pdf)

Weitere Informationen zur Bewerbung folgen in Kürze.

Zitat

„Die Junge Akademie ermöglicht auf einzigartige Weise die Zusammenarbeit zwischen Disziplinen, aber auch den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Formate wie der Kurzfilmwettbewerb be a better being, der über das Medium Film einen Zugang zur Wissenschaftsperspektive auf kontroverse gesellschaftliche Fragen schafft, wären ohne das Zusammentreffen ganz verschiedener Forscherinnen und Forscher in der Jungen Akademie undenkbar.“

Philipp Kanske,
Mitglied der Jungen Akademie seit 2015

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