Forschungsgruppe „Translationale Strahlenbiologie“

Uniklinikum Erlangen

Fünf Frauen stehen auf Steinstufen im Freien vor einem gemauerten Gebäude und schauen in die Kamera. Sie tragen legere langärmelige Oberteile, Hosen oder Jeans und Brillen. Ein schwarzer Hundekopf erscheint zu ihren Füßen. Im Hintergrund sind Steinbalustraden, Blockwände und ein Fenster zu sehen.
Foto: Lia Mogge, M.Sc.

Die Forschungsgruppe „Translationale Strahlenbiologie“ am Uniklinikum Erlangen arbeitet an der Entwicklung neuer Behandlungsstrategien bei Krebserkrankungen. Grundlagenforschung und klinische Studien helfen, die Veränderungen im Immunsystem bei Strahlentherapie von Krebspatienten besser zu verstehen. Das große interdisziplinäre Team folgt einem Kaskadenmentoring-Modell, in dem Verantwortung und Betreuung stufenweise weitergegeben werden und jede Karrierestufe sowohl fördert als auch selbst kontinuierlich unterstützt wird. So wurden bereits über 140 junge Wissenschaftler*innen auf ihrem Weg begleitet.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Karriereförderung mit persönlicher Begleitung
    Habilitandinnen im AriadneMed-Programm erhalten auf Wunsch ein individuelles externes Mentoring, etwa zu Themen wie Work-Life-Balance, Gleichstellung und strategischer Karriereplanung.

  • Starke Strukturen in der frühen Karrierephase
    Das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung, ein großes Graduiertenkolleg und die Graduiertenschule fördern wissenschaftlichen Austausch, Soft Skills und Vernetzung von Promovierenden und Postdocs.

  • Frühe Sichtbarkeit und Mitgestaltung
    Mitarbeitende werden ermutigt, sich in Fachgesellschaften zu engagieren, Symposien zu organisieren, Vorsitzaufgaben zu übernehmen und in Berufungskommissionen mitzuwirken.

  • Familienfreundlich und anschlussfähig
    Flexible Arbeitszeitmodelle, Kinderbetreuungsplätze und Angebote des Dual Career Service unterstützen die Vereinbarkeit von Wissenschaft, Familie und Partnerschaft.

  • Offene Feedback- und Fehlerkultur
    Wöchentliche Teamtreffen und monatliche Besprechungen, in denen auch bewusst Projekte mit negativen Ergebnissen vorgestellt werden, fördern Transparenz, gemeinsames Lernen und neue Perspektiven.

  • Mentoring und Gemeinschaft im Alltag
    Ein kaskadenartiges Mentoring-System – Postdocs begleiten Promovierende, diese wiederum Studierende – stärkt Zusammenhalt, während Erfolge wie Publikationen oder abgeschlossene Arbeiten gemeinsam bei Kaffee und Kuchen gefeiert werden.

Beispiele

  • Förderung in frühen Karrierephasen
    Zum Forschungsumfeld gehören sechs Postdoktorand*innen, die auf ihre Habilitation hinarbeiten. Diese hohe Dichte an Qualifizierungsstellen zeigt, dass Karrierewege hier nicht nur theoretisch existieren, sondern aktiv verfolgt und gefördert werden.

  • Vertrauen in die Eigenverantwortung der Forscher*innen
    Die Idee der Postdocs, ein neues Modul für den Masterstudiengang zu konzipieren, wurde nachdrücklich unterstützt. Von der ersten inhaltlichen Skizze bis zur endgültigen didaktischen Gestaltung wurde ihnen völlige Gestaltungsfreiheit eingeräumt. Die intensive Unterstützung durch ihre Vorgesetzten, insbesondere im Hinblick auf bürokratische Hürden, ermöglichte es ihnen, über die Forschung hinaus wertvolle Erfahrungen in der akademischen Lehre zu sammeln, was für Postdocs in ihrer Karriere besonders hilfreich ist.

Ansprechpersonen

Adresse

Uniklinikum Erlangen
Strahlenklinik
Universitätsstraße 27
91054 Erlangen