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Arbeitsgruppe cBRAIN
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Die Arbeitsgruppe cBRAIN (Child Brain Research and Imaging in Neuroscience) erforscht, wie das sich entwickelnde Gehirn auf Stress, Verletzungen und Umweltfaktoren reagiert – und warum manche Kinder resilient bleiben, während andere langfristige Beeinträchtigungen entwickeln. Mit moderner Bildgebung untersuchen die Mitglieder des Forschungsumfeldes Anzeichen von Vulnerabilität und Resilienz. Die Besonderheit von cBRAIN ist die partizipative Struktur: mit Strategiemeetings, Karrierementoring, Förderung eigenständiger Projekte und gezielter Unterstützung von Wissenschaftlerinnen. Frühe Verantwortung stärkt Selbstvertrauen und unabhängiges Denken und vor allem die Freude an der Wissenschaft.
Stärken des Forschungsumfeldes
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Frühes Vertrauen in Nachwuchsforschende
Promovierende und Postdocs übernehmen früh Verantwortung, leiten Projekte, vertreten das Labor auf Konferenzen und erhalten sichtbare Autor*innenrollen. -
Klare Teamidentität und gemeinsame Verantwortung
cBRAIN versteht sich als eng verbundenes Team, in dem Vertrauen, Transparenz und Loyalität den Arbeitsalltag prägen – unabhängig von Karrierestufen. -
Strategische Karriereförderung
Monatliche 1:1-Gespräche und jährliche Karrieremeetings unterstützen die Entwicklung wissenschaftlicher Identität und die langfristige Positionierung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. -
Retreats als Raum für Mitgestaltung
Beim jährlichen Retreat definieren Teammitglieder aller Karrierestufen gemeinsam, wofür die Forschung des Labors stehen soll; gerade Nachwuchsforschende sind ausdrücklich eingeladen, neue Richtungen vorzuschlagen. -
Hohe Sichtbarkeit mit verlässlichem Rückhalt
Wer Verantwortung übernimmt, präsentiert Ergebnisse bei Konferenzen, Vorträgen oder internationalen Forschungsaufenthalten – getragen von einer direkten, konstruktiven Feedbackkultur. -
Flexibel, persönlich und nachhaltig verbunden
Familienfreundliche Strukturen, transparente Planung und die enge Einbindung von Aumnae und Alumni als Kooperationspartner*innen und Berater*innen zeigen, dass Unterstützung und Teamgeist weit über die eigene Beschäftigungszeit hinausreichen.
Beispiele
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Operative Autonomie
Ein Teammitglied konzipierte und leitete eine multimodale MRT-Studie zu wiederholten Kopfstößen. Die Gruppenleiterin überließ die operative Leitung und die Teamkoordination vollständig dem Teammitglied, blieb dabei jedoch im Hintergrund und stand jederzeit zur Verfügung, um bei praktischen Führungsfragen beratend zur Seite zu stehen. -
Schutz für risikoreiche Ideen
Ein weiteres Mitglied des Forschungsumfeldes konzipierte eine anspruchsvolle Feldstudie während des Oktoberfestes, in der akute traumatische Hirnverletzungen unter Alkoholeinfluss untersucht wurden. Die Gruppenleiterin stellte das „Sicherheitsnetz“ bereit, bot infrastrukturelle Unterstützung und vertraute dem Team gleichzeitig voll und ganz bei der komplexen Durchführung.
In beiden Fällen übernahmen junge Forscher*innen echte Führungsrollen, wohl wissend, dass ihnen jederzeit Beratung zur Verfügung stand. Diese Balance zwischen Autonomie und Unterstützung ist selten und trägt wesentlich zur Motivation und zur beruflichen Weiterentwicklung bei.
Ansprechpersonen
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Anja Betz, Doktorandin, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Klinikum der LMU München, anja.betz@med.uni-muenchen.de
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Hanneke MacLaren, Doktorandin, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Klinikum der LMU München, hanneke.maclaren@med.uni-muenchen.de
Adresse
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
St. Vinzenz-Haus
Nußbaumstr. 5
80336 München