Stabsstelle Therapiewissenschaften

Universitätsklinikum Münster

Neun Erwachsene stehen nebeneinander in einem hellen Atriumkorridor mit raumhohen Fenstern und Oberlichtern. Vier tragen marineblaue medizinische Kittel und weiße Hosen, einige tragen Freizeitkleidung. Alle blicken in die Kamera.
Foto: privat

In der Stabsstelle Therapiewissenschaften arbeiten Therapeut*innen vieler Disziplinen gemeinsam daran, die Versorgung von Patient*innen im Krankenhaus stetig zu verbessern. Forschung entsteht hier aus der Praxis: aus Beobachtungen, Fragen und Ideen, die im Arbeitsalltag der verschiedenen Teammitglieder entstehen. Diese entwickeln die Beteiligten gemeinsam weiter, erproben sie in Pilotprojekten und bringen erfolgreiche Ansätze direkt in die Versorgung. Ein wertschätzendes Miteinander, flache Hierarchien und echte Beteiligung schaffen einen Raum, in dem sich jede*r einbringen, ausprobieren und wachsen kann.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Forschung direkt aus der Praxis
    Fragestellungen aus dem klinischen Alltag werden im Team zu Forschungs- und Entwicklungsprojekten weiterentwickelt.

  • Früh Verantwortung übernehmen
    Mitarbeitende leiten Projekte oder Teilprojekte und gestalten Innovationen aktiv mit.

  • Individuelle Entwicklung gezielt fördern
    Flexible Arbeitsmodelle, Co-Betreuung sowie Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmitteln stärken berufliche Perspektiven.

  • Interprofessionell lernen und zusammenarbeiten
    Angebote wie ein Journal Club, Unterstützung bei Fort- und Weiterbildungen und Kongressteilnahmen sowie ein interner Fortbildungskatalog fördern Austausch über Professionen und Karrierestufen hinweg.

  • Partizipativ, offen und vernetzt
    Feedbackformate, enge Kooperationen mit Kliniken und Hochschulen oder auch die Sichtbarmachung von Projekterfolgen schaffen ein dynamisches Entwicklungsumfeld.

Beispiele

  • Partizipative Entwicklung einer bewegungsfördernden Krankenhauskultur („Hospital Mobility“)
    Mitarbeitende unterschiedlicher Berufsgruppen, Stationen und Patient*innen entwickeln gemeinsam bewegungsfördernde Maßnahmen, die partizipativ implementiert, wissenschaftlich evaluiert und bei Erfolg schrittweise hausweit ausgerollt werden. Forschung, Versorgung und Organisationsentwicklung greifen dabei unmittelbar ineinander und sind auf andere klinische Kontexte übertragbar.

  • Interprofessionelle Projektgestaltung
    Neue Projektideen werden zunächst allen Berufsgruppen offen vorgestellt. Interessierte schließen sich freiwillig interprofessionellen Vertiefungsgruppen an, in denen Forschungsfragen gemeinsam geschärft, Konzepte entwickelt und Verantwortlichkeiten verteilt werden. So entstehen patientenzentrierte Projekte, die bewusst klassische Professionsgrenzen überschreiten und als Modell für kooperative Forschungsstrukturen dienen.

Ansprechpersonen

Adresse

Universitätsklinikum Münster
Zentrale Einrichtung Therapeutische Gesundheitsberufe
Stabsstelle Therapiewissenschaften
Albert-Schweitzer-Campus 1
49149 Münster