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Projekt „Empirische Genderlinguistik“
Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

Das Forschungsumfeld bringt korpusbasierte und quantitative Ansätze in die Genderlinguistik ein: Die Mitglieder analysieren den Zusammenhang von Sprache und Geschlecht an großen Sammlungen authentischer Texte – etwa aus Zeitungen. Dazu führen sie empirisch fundierte Studien durch, die zu einer Versachlichung polarisierter Debatten beitragen. Die Ergebnisse vermitteln die Beteiligten in der Lehre sowie an die Öffentlichkeit. Das Forschungsumfeld ist geprägt von strukturierter Nachwuchsförderung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einer Kultur des kritischen Austauschs, der Eigeninitiative und kollegialer Unterstützung.
Stärken des Forschungsumfeldes
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Starke Förderung wissenschaftlicher Entwicklung
Promotionen, Publikationen und individuelle Forschungsvorhaben werden eng begleitet und zugleich mit viel Eigenständigkeit ermöglicht. -
International vernetzt und sichtbar
Mitarbeitende sind früh in internationale Publikationsprozesse, Konferenzen, Summer Schools und Auslandsaufenthalte eingebunden. -
Mentoring und Weiterbildung mit Perspektive
Mentoring-Programme, methodische Schulungen und gezielte Karriereförderung unterstützen den wissenschaftlichen Aufstieg. -
Offene Betreuungs- und Feedbackkultur
Wöchentliche Austauschrunden, Lesegruppen und der enge Dialog mit der Projektleitung schaffen ein produktives, unterstützendes Umfeld. -
Raum für Eigeninitiative und Netzwerke
Eigene Ideen, wissenschaftskommunikative Formate und bottom-up aufgebaute Nachwuchsnetzwerke werden aktiv gefördert.
Beispiele
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Drittmittelprojekt GENELLI
Diese fachübergreifende Kooperation fördert das interdisziplinäre Wissen und Forschen aller Projektmitarbeiter*innen. Dadurch entstehen weit verzweigte Netzwerke über die germanistische Linguistik hinaus (z. B. DIW Berlin, Kognitionswissenschaft Universität Freiburg). Dies eröffnet vielfältige wissenschaftliche Einblicke sowie besonders fruchtbare Perspektiven hinsichtlich möglicher Karrierewege. -
hauseigenes Mentoring-Programm
Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase werden bereits im Masterstudium aktiv an die Genderlinguistik gebunden und gefördert, was zu Publikationen, Vorträgen sowie Projekt- und Abschlussarbeiten in diesem Themenfeld geführt hat. Auch können früh Betreuungserfahrungen gesammelt werden, ohne bereits vollständige Masterarbeiten übernehmen zu müssen. Auf diese Weise entsteht ein fruchtbarer Austausch zwischen unterschiedlichen Karrierestufen und das Forschungsumfeld wächst kontinuierlich enger zusammen.
Ansprechpersonen
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Samira Ochs, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), ochs@ids-mannheim.de
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Sara Corain, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), corain@ids-mannheim.de
Adresse
Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
R5 6-13
68161 Mannheim