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Nachwuchsgruppe TRABBI
Justus-Liebig-Universität Gießen

TRABBI ist eine Nachwuchsgruppe an der Justus-Liebig-Universität Gießen (BMFTR-Förderung), die erforscht, wie der Bausektor nachhaltiger werden kann – etwa durch innovative, biobasierte Materialien – und welche Faktoren den Wandel fördern oder bremsen. Das 7-köpfige Team verbindet Fallstudien mit datengetriebenen Analysen. Auszeichnungswürdig ist die gemeinsame Forschungsmission, inklusive, faire und transparente Arbeitsprozesse sowie die gemeinschaftlich getragene Forschungsverantwortung.
Stärken des Forschungsumfeldes
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Kooperation ist strukturell verankert
TRABBI entwickelt gemeinsame Forschungsbausteine statt isolierter Einzelprojekte und verbindet qualitative wie quantitative Perspektiven systematisch. -
Geteilte Daten- und Methodenarbeit
Gemeinsame Arbeitsplattformen fördern Reproduzierbarkeit, Sichtbarkeit und den nachhaltigen Nutzen von Forschung nach innen und außen. -
Frühe Verantwortung und Sichtbarkeit
Nachwuchsforschende übernehmen Leitrollen in Teilstudien, Datenprodukten und Outreach-Aktivitäten und schärfen so ihr wissenschaftliches Profil. -
Verlässliche Förderung und Feedbackkultur
Paper- und Methods-Clinics, Peer-Reviews, Buddy-System und Entwicklungsgespräche unterstützen gezielt Publizieren, Methodenkompetenz und Karriereentwicklung. -
Offen, inklusiv und lernorientiert
Team-Charta, transparente Anerkennung, hybride Zusammenarbeit und eine aktive Fehlerkultur schaffen ein kooperatives und unterstützendes Umfeld.
Beispiele
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Offene Forschungskultur („open research by default“)
TRABBI arbeitet mit gemeinsam gepflegten, dokumentierten Daten- und Analysepaketen (z. B. georeferenzierte Datensätze, Replikationsmaterialien) und macht Zwischenergebnisse früh im Team transparent (gemeinsame Standards, Peer-Checks, versionierte Workflows). So entsteht eine geteilte Infrastruktur, die Kooperation erleichtert, Qualität sichert und die Ergebnisse anschlussfähig macht. -
Teambuilding als feste Praxis
Gemeinsame Reisen werden bewusst als Teamzeit gestaltet (gemeinsame Vorbereitung von Beiträgen, Reflexions- und Feedbackslots vor Ort, kurze Debriefs nach Rückkehr, begleitende Freizeitaktivitäten vor Ort). Das fördert Vertrauen und stärkt den inklusiven Umgang. Neue Teammitglieder werden aktiv eingebunden, Aufgaben werden fair verteilt und Erfolge werden sichtbar gemeinsam gefeiert. Das kontinuierliche Teambuilding stärkt die wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Ansprechpersonen
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Dr. Sebastian Losacker, Nachwuchsgruppenleiter, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Geographie, sebastian.losacker@geogr.uni-giessen.de
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Charlotte Lobensteiner, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Geographie, charlotte.lobensteiner@geogr.uni-giessen.de
Adresse
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Geographie
Senckenbergstraße 1
35390 Gießen