Institute for Planetary Health Behaviour

Universität Erfurt

Zweiundzwanzig Erwachsene stehen auf einer Holztreppe und einem Podest in einem modernen Atrium mit Betonwänden und Glasgeländer. Sie sind in drei gestaffelten Reihen angeordnet und tragen legere Business-Kleidung. Auf der linken Seite ist eine Holztreppe zu sehen, und Oberlichter sorgen für natürliches Licht.
Foto: Institute for Planetary Health Behaviour

Das Institute for Planetary Health Behaviour (Institut für klimagesundes Verhalten) erforscht, wie Menschen gesundheits- und klimaschonend handeln und wie sich Verhalten durch Kommunikation, Politik und Interventionen verändern lässt. Auszeichnungswürdig ist die Verbindung von klarer Mission, interdisziplinärer Forschung (8 Professuren, 41 Mitglieder) und gezieltem Transfer. Interdisziplinäre Teams, Dialogformate und internationale Netzwerke fördern Kooperation, Praxisbezug und die frühe Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen. Der Beirat würdigt besonders die Verbindung von Forschung und praxisrelevantem Transfer.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Interdisziplinär und karriereübergreifend vernetzt
    Das IPB schafft Räume für Austausch, Zusammenarbeit und Sichtbarkeit über Professuren, Fakultäten und Karrierephasen hinweg.

  • Frühes Feedback, starke Lernkultur
    Professurübergreifende Projekttreffen mit „early sharing“ fördern methodische Qualität, Publikationsstrategien und einen konstruktiven Umgang mit Fehlern.

  • Förderung neuer Ideen und Kooperationen
    Grants und Seed-Mittel für gemischte Teams ermöglichen Pilotprojekte und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Anfang an.

  • Mentoring und internationale Impulse
    Fellowship-Programme, Workshops und Retreats stärken wissenschaftliche Identität, Netzwerkbildung und persönliche Entwicklung.

  • Wissenschaftskommunikation mit gesellschaftlicher Reichweite
    Formate wie „Climate Connect“ und „Journalists in Residence“ fördern Transferkompetenz und eröffnen Entwicklungsmöglichkeiten auch außerhalb der Wissenschaft.

Beispiele

  • Journalists-in-Residence-Fellowships
    Wissenschaftsjournalist*innen arbeiten für mehrere Wochen bis Monate eng im IPB mit, erhalten direkten Einblick in laufende Forschung zu Planetary-Health-Themen und bringen zugleich ihre Expertise ein – etwa beim verständlichen Schreiben, Pitchen und beim kritischen Blick auf Medienlogiken. So entsteht Wissenschaftskommunikation nicht „nachgelagert“, sondern gemeinsam mit der Forschung.

  • Pasteur’s Cube als Science-to-Society-Infrastruktur
    Aufbauend auf Pasteur’s Quadrant (Verbindung von Grundlagenforschung, „understand“, und praktischer Anwendbarkeit, “use“) ergänzt das IPB die Dimension „engage“ – also systematische Stakeholder-Einbindung über partizipative Formate wie Crowdsourcing und Co-Creation. Dazu kommen u. a. eine Embedded-Scientist-Initiative (Praxiserfahrung in Ministerien/Policy-Institutionen) sowie internationale Fellowships, um Forschung, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit früh im Prozess zu verbinden.

Ansprechpersonen

  • Dr. rer. nat. Kevin Tiede, wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt/Gesundheitskommunikation, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, kevin.tiede@uni-erfurt.de
  • Jun.-Prof. Dr. Fabian Prochazka, Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt, fabian.prochazka@uni-erfurt.de
  • Sabine Altwein, Assistenz der Institutsleitung, Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt, sabine.altwein@uni-erfurt.de

Adresse

Universität Erfurt
Institute for Planetary Health Behaviour
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt

Vorstellung des IPB auf YouTube