Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Alfred-Wegener-Institut

Etwa 50 Menschen stehen in vier Reihen auf einer Wiese vor einem niedrigen Backsteingebäude und Bäumen mit Herbstlaub. Sie tragen legere Kleidung, ein paar knien davor. Der Boden ist mit herabgefallenen Blättern übersät und im Hintergrund sieht man dichte Laubbäume.
Foto: HIFMB

Das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg (HIFMB) wurde 2017 gegründet und ist eine institutionelle Kooperation zwischen dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), und der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Es erforscht die marine Biodiversität und ihre Bedeutung für die Funktion der marinen Ökosysteme. Dabei entwickelt es die wissenschaftlichen Grundlagen für den Meeresnaturschutz und das Ökosystemmanagement.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Verlässliche Unterstützung auch bei persönlichen Anliegen
    Mit dem Team der „Persons of Trust“ gibt es eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Beratung, persönliche Belastungen und Konfliktlösung.

  • Interdisziplinäre Karriereförderung für Postdocs
    Der HIFMB Integrative Postdoc Pool (HIPP) bringt mehrere Postdocs aus unterschiedlichen Gruppen zu einem gemeinsamen Forschungsthema zusammen und schafft so fachliche wie kollegiale Unterstützung. Interdisziplinäre Interaktionen werden innerhalb der HIPP-Kohorte besonders gefördert.

  • Sichtbarkeit und Austausch im Institutsalltag
    Eine zweiwöchentliche Seminarreihe macht die Bandbreite der Forschung im Institut sichtbar und bietet zugleich einen geschützten Rahmen, um Präsentationskompetenzen weiterzuentwickeln.

  • Raum für Bottom-up-Initiativen
    Postdocs organisieren eigene Austauschformate, darunter ein monatliches Postdoc-Treffen sowie eine Grant-Writing School mit regelmäßiger Schreibunterstützung und Beratung durch Gruppenleitungen.

  • Respektvolle und inklusive Kultur
    Der Social and Cultural Contract prägt den Umgang im Institut spürbar; ergänzt wird dies durch eine jährliche Befragung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen sowie inklusive Räume wie genderneutrale Toiletten, Still- und Ruheraum und flexible Arbeitsplätze.

  • Gemeinschaft über die Forschung hinaus
    Formate wie Social Board, Question of the Week, Spieleabende und das Instituts-Volleyballteam stärken Austausch, Zugehörigkeit und Work-Life-Balance.

Beispiele

  • Förderung eines offenen, vielfältigen und innovativen Arbeitsumfelds
    Die ausgeprägte fachliche und internationale Diversität am HIFMB schafft ein besonders anregendes Arbeitsumfeld, in dem Innovation, Neugier und Exploration gezielt gefördert werden. Der regelmäßige thematische und kulturelle Austausch zwischen den Institutsmitgliedern wird durch Formate wie Fika-Kaffeepausen, gemeinsame Mittagessen und eine offene Tür-Politik aktiv unterstützt.

  • Stärkung der institutsweiten Zusammenarbeit durch kreative Gemeinschaftsinitiativen
    Mit der Initiative „HIFMB Seasons“ zeigt das Institut auf vorbildhafte Weise, wie gemeinschaftliche Weiterentwicklung aktiv gestaltet werden kann. Thematische Formate wie der aktuelle „Winter of Dialogue“, der gezielt den Austausch mit weniger vertrauten Kolleg*innen fördert, stärken den institutsweiten Zusammenhalt, regen neue Perspektiven an und unterstützen eine offene Kommunikationskultur.

Ansprechpersonen

Adresse

Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität
an der Universität Oldenburg (HIFMB)
Im Technologiepark 5
26129 Oldenburg