Mitgliedschaft

Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Fachrichtungen, von Astrophysik über Rechts- und Politikwissenschaften bis hin zur Wissenschaftsphilosophie. Auch Künstlerinnen und Künstler mit Interesse an interdisziplinärer Arbeit gehören zu den Mitgliedern der Jungen Akademie. Die Mitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Jedes Mitglied verfügt über ein Forschungsbudget von derzeit ca. 30.000 Euro, das für gemeinsame wissenschaftliche Projekte verwendet wird.

Kriterien

Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie ist eine herausragende Promotion, die zum Zeitpunkt der Wahl mindestens drei, aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen sollte, sowie mindestens eine weitere exzellente wissenschaftliche Arbeit oder ein hervorragendes künstlerisches Werk. Die Mitglieder vertreten ihr Fach mit Innovation, Leidenschaft und der Fähigkeit zum interdisziplinären Diskurs und verfügen über zeitliche Kapazitäten für eine aktive Mitgliedschaft. Die Wahl ist in der Regel auf den deutschsprachigen Raum begrenzt.

Verfahren

Die Junge Akademie zählt konstant 50 Mitglieder. Alljährlich scheiden zehn ihrer Mitglieder aus und zehn werden neu gewählt. Die jährliche Zuwahl erfolgt im Wechsel: Das eine Jahr wählen die Trägerakademien – die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – die neuen Mitglieder. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden von den Mitgliedern der Akademien vorgeschlagen.

Das andere Jahr wählt die Junge Akademie. Ist die Junge Akademie mit der Zuwahl an der Reihe, fordert sie ausdrücklich zur Selbstbewerbung auf.

Die Mitgliedschaft verpflichtet zur aktiven Mitarbeit in der Jungen Akademie.

Die ehemaligen Mitglieder bleiben der Jungen Akademie verbunden, pflegen den wissenschaftlichen Austausch untereinander und nehmen an Veranstaltungen der Jungen Akademie teil. Manche sind weiterhin in Arbeitsgruppen aktiv.

Ausschreibung

Die letzte Mitgliederzuwahl erfolgte im Frühjahr 2017 durch die Mitglieder der Jungen Akademie. Informationen zur nächsten Zuwahl folgen.

Zitat

Die Junge Akademie ermöglicht auf einzigartige Weise die Zusammenarbeit zwischen Disziplinen, aber auch den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Formate wie der Kurzfilmwettbewerb be a better being, der über das Medium Film einen Zugang zur Wissenschaftsperspektive auf kontroverse gesellschaftliche Fragen schafft, wären ohne das Zusammentreffen ganz verschiedener Forscherinnen und Forscher in der Jungen Akademie undenkbar.

Philipp Kanske,
Mitglied der Jungen Akademie seit 2015

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