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Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Jungen Akademie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen – von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Natur- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu den Künsten. Sie alle sind unter den Mitgliedern der Jungen Akademie vertreten und geeint durch ihr Interesse an interdisziplinärer Arbeit.

Die Mitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Sie verfügen über einen Forschungsetat, der für gemeinsame wissenschaftliche und künstlerische Projekte verwendet wird, sowie ein persönliches Budget, das für die individuelle Förderung aufgewendet werden kann.

Eine Finanzierung der eigenen Stelle sowie eigenes Honorar ist dabei ausgeschlossen.

Die Junge Akademie bietet einen attraktiven Ort, um künstlerisch und interdisziplinär an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, Gesellschaft und Politik tätig zu werden, mit jungen WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen zu interagieren und gemeinsame Projekte voranzutreiben und gut sichtbar zu präsentieren.

Eine Übersicht über vergangene und laufende Projekte und Veranstaltungen aus Kunst, Wissenschaft und Wissenschaftspolitik unter Aktivitäten.

Kriterien für die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie

Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Jungen Akademie ist eine herausragende Promotion bzw. ein herausragendes künstlerisches Qualifikationswerk. Das Datum der Abschlussprüfung dieser Arbeit sollte zum Ende der Bewerbungsfrist in der Regel mindestens drei, aber nicht länger als sieben Jahre zurückliegen (unter Berücksichtigung von Eltern- und Pflegezeiten). Des Weiteren wird mindestens eine weitere exzellente wissenschaftliche Arbeit erwartet bzw. dass die BewerberInnen nach dem Abschluss mit einem eigenständigen künstlerischen Profil öffentliche Sichtbarkeit erreicht haben. Dies kann z.B. durch Einzelausstellungen, Konzerte, Arbeitsaufträge, geförderte Projekte u. ä. nachgewiesen werden. Hierzu sollte das eingereichte Werkverzeichnis auch Verweise auf entsprechende Veröffentlichungen enthalten. 

Die Mitglieder sollten ihr Fach mit Innovation, Leidenschaft und der Fähigkeit zum interdisziplinären Diskurs vertreten und über zeitliche Kapazitäten für eine aktive Mitgliedschaft verfügen. Weder die deutsche Staatsangehörigkeit noch ein Lebensmittelpunkt in Deutschland sind notwendige Voraussetzungen für die Aufnahme. Mitglieder sollten aber über fundierte Deutschkenntnisse verfügen. Weiterhin erwartet die Junge Akademie von ihren Mitgliedern eine aktive Mitarbeit bei ihren überwiegend in Deutschland stattfindenden Veranstaltungen; dies sollte glaubhaft dargestellt werden können. 

Verfahren

Die Junge Akademie zählt konstant 50 Mitglieder. Alljährlich scheiden zehn ihrer Mitglieder aus und zehn werden neu gewählt. Die jährliche Zuwahl erfolgt abwechselnd über die Trägerakademien der Jungen Akademie (die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina) und über die Junge Akademie selbst.  Bei Zuwahl über die Trägerakademien werden die KandidatInnen von Mitgliedern der Akademien vorgeschlagen. Die Zuwahl über die Junge Akademie erfolgt über eine Selbstbewerbung, an die sich ein zweistufiges Auswahlverfahren anschließt.

Die Mitgliedschaft verpflichtet zur aktiven Mitarbeit in der Jungen Akademie.

Ehemalige Mitglieder können weiterhin an Veranstaltungen der Jungen Akademie teilnehmen und bei Interesse auch in Arbeitsgruppen aktiv bleiben. Sie können jedoch nicht länger eigene Finanzanträge im Rahmen der Plenumssitzungen stellen.

Zuwahl 2019

Die Zuwahl 2019 erfolgt im Rahmen einer Selbstbewerbung über die Junge Akademie. Vom 3. September bis zum 30. November 2018 konnten BewerberInnen ihre Unterlagen einreichen. Die Aufnahme der zehn neuen Mitglieder findet im Rahmen der Festveranstaltung am 25. Mai 2019 statt.

weitere Informationen

Die Profile aller derzeitigen und ehemaligen Mitgliedern finden Sie hier. Sie können zudem Materialien als PDF-Datei herunterladen:

Faltblatt der aktuellen Mitglieder 2018/2019 (pdf)

Broschüre der Alumnae und Alumni 2018/2019 (pdf)

Zitat

„Die Junge Akademie ermöglicht auf einzigartige Weise die Zusammenarbeit zwischen Disziplinen, aber auch den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Formate wie der Kurzfilmwettbewerb be a better being, der über das Medium Film einen Zugang zur Wissenschaftsperspektive auf kontroverse gesellschaftliche Fragen schafft, wären ohne das Zusammentreffen ganz verschiedener Forscherinnen und Forscher in der Jungen Akademie undenkbar.“

Philipp Kanske,
Mitglied der Jungen Akademie seit 2015

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