12.06.2016

Vom Archiv bis ins Weltall – zehn neue Mitglieder in die Junge Akademie aufgenommen

Sie sind nicht nur exzellent und engagiert, sondern kommen aus vielfältigen Disziplinen zusammen. Zehn neue Mitglieder wurden am 11. Juni 2016 in Berlin feierlich in die Junge Akademie aufgenommen. Unter ihnen – um nur einige zu nennen – sind Jurist*innen, Mathematiker*innen, Historiker*innen und Astro-physiker*innen. Die interdisziplinäre Arbeit an der Jungen Akademie geht in eine neue Runde.

Zehn herausragende junge Wissenschaftler*innen sind für fünf Jahre in die Junge Akademie gewählt worden. In dieser Zeit werden sie im Austausch mit den anderen 40 Mitgliedern interdisziplinär forschen, sich in Arbeitsgruppen mit Themen wie „Big Data“, „Kunst als Forschung?“ oder „Wissenschaftspolitik“ auseinandersetzen und sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.

Die neuen Mitglieder der Jungen Akademie:

Jessica Burgner-Kahrs, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Kontinuumsrobotik, Jg. 1981, Leibniz Universität Hannover, MZH - Mechatronik-Zentrum Hannover

Anuscheh Farahat, Rechtswissenschaft, Jg. 1981, Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

Alkomiet Hasan, Psychiatrie, Psychotherapie, Jg. 1982, Klinikum der Universität München, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Jan Hennings, Geschichte der frühen Neuzeit, Jg. 1979, Central European University, Department of History, Budapest

Bettina Keller, Theoretische Chemie, Jg. 1980, Freie Universität Berlin, Institut für Chemie und Biochemie - Physikalische und Theoretische Chemie

Simon Lentner, Mathematik (Algebra und Zahlentheorie), Jg. 1985, Universität Hamburg, Department of Mathematics

Christoph Lundgreen, Alte Geschichte, Jg. 1980, Technische Universität Dresden, Lehrstuhl für Alte Geschichte

Jonas Peters, Mathematik, Kausalitätsforschung, Jg. 1984, Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

Fabian Schmidt, Astronomie, Astrophysik, Jg. 1979, Max-Planck-Institut für Astrophysik

Xiaoxiang Zhu, Space Engineering, Remote Sensing in Earth Observation, Jg. 1984, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Methodik der Fernerkundung/ SAR-Signalverarbeitung Oberpfaffenhofen

Die Mitglieder der Jungen Akademie werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine herausragende Promotion, die zum Zeitpunkt der Wahl nicht länger als drei bis sieben Jahre zurückliegen sollte, sowie mindestens eine weitere herausragende Arbeit. Die Wahl ist in der Regel auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. Hervorragende Künstlerinnen und Künstler können sich ebenfalls bewerben.

Die Junge Akademie zählt 50 Mitglieder; jährlich scheiden zehn ihrer Mitglieder aus und zehn werden neu hinzugewählt. Die Zuwahl erfolgt im Wechsel durch die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina einerseits und durch die Junge Akademie andererseits. Die Mitgliederzuwahl für das Jahr 2016/17 erfolgte im Frühjahr durch BBAW und Leopoldina. Die nächste Zuwahl durch die Junge Akademie findet im Frühjahr 2017 statt.

Weitere Informationen hier

 

Neues Präsidium der Jungen Akademie

Am 11. Juni 2016 hat das neue Präsidium der Jungen Akademie seine einjährige Amtszeit angetreten.

Gewählt wurden die Musikwissenschaftlerin und Klangkünstlerin Miriam Akkermann (Universität Bayreuth), der Jurist Florian Meinel (Humboldt-Universität zu Berlin), der Physiker und Elektrotechniker Wolfram Pernice (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), die Immunologin Angelika Riemer (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, sowie die Psychologin Jule Specht (Freie Universität Berlin).

Der neue Sprecher der Jungen Akademie ist Florian Meinel.

Kontakt:
Die Junge Akademie
Anja Spiller    
presse@diejungeakademie.de
Tel.: (030) 203 70-453                                                

 

Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen.
Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

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