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26.01.2022

Pressemitteilung | Podcastreihe „wissen – handeln?“

In welchen Formen können und sollen sich Wissenschaftler*innen jenseits akademischer Diskurse gesellschaftlich engagieren und in öffentliche Debatten oder politische Entscheidungsprozesse einbringen? Darüber sprechen die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Engagierte Wissenschaft“ in ihrer neuen Podcastreihe mit Wissenschaftler*innen von großer Sichtbarkeit.

In der neuen Podcastreihe „wissen - handeln?“ laden jeweils zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe „Engagierte Wissenschaft“ eine Wissenschaftler*in zum Gespräch über ihre Motivation und Erfolge, aber auch über die Herausforderungen, Gefahren und Grenzen ihrer Aktivitäten ein.

Gemeinsam reflektieren sie darüber, ob und wie Wissenschaftler*innen ihre Forschungsergebnisse aktiv über das Fachpublikum hinaus kommunizieren müssen und ob gute, engagierte Wissenschaft bedeutet, in gesellschaftliche Debatten einzusteigen, sich in Politikberatung einzubringen oder gar kritischen Aktivismus zu animieren.

In der ersten Folge spricht Bénédicte Savoy mit den Mitgliedern der Jungen Akademie Isabelle Dolezalek und Birgit Nemec. Die Kunsthistorikerin beteiligt sie sich mit ihrer Forschung zu Kunstraub auf vielfältige Weise an öffentlichen Debatten zu Restitutionen von Kulturerbe und einer neuen Beziehungsethik zwischen Europa und Afrika. Im Gespräch teilt sie Erfahrungen und Einsichten, die sie in Bezug auf ihr gesellschaftliches Engagement gesammelt hat. Sie berichtet, welche Rolle dabei sowohl bestimmte Personen als auch Zufälle gespielt haben und woraus sie die Motivation schöpft, mit ihrer Forschung an die Öffentlichkeit heranzutreten.

 

Zu Folge 1 von „wissen - handeln?: Bénédicte Savoy: Wissenschaft soll aktivieren!

Die Podcastfolgen erscheinen zunächst wöchentlich und werden in Kürze auch auf allen bekannten Streaming Plattformen wie Spotify, iTunes oder Deezer zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe „Engagierte Wissenschaft“ und ihren Mitgliedern finden Sie hier.

Pressemitteilung zum Download

Pressebild zum Download

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Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

 

Kontakt 
Die Junge Akademie
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Tel.: 030-203 70-650
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