17.11.2011

Nachwuchspreis für Junge Akademie-Mitglied Marc Helbling

Politikwissenschaftler überzeugt achtköpfige Jury des Wissenschaftspreises 2011 des Regierenden Bürgermeisters von Berlin

Marc Helbling betreibt Forschungen zur Immigrationspolitik in den OECD-Staaten, unter anderem im Hinblick auf die Steuerung von Arbeitsmigration und die Auswirkungen von Migration auf wirtschaftliche Bedingungen. Damit holt er 2011 den Nachwuchspreis des Berliner Wissenschaftspreises des Regierenden Bürgermeisters von Berlin für exzellente wissenschaftliche Leistung, kombiniert mit innovativen, kreativen und praxisorientierten Forschungsansätzen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Dr. Marc Helbling leitet die Emmy-Noether-Gruppe „Immigration Policies in Comparison“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und ist seit 2010 Mitglied der Jungen Akademie.

Der Preis wird bei einer Festveranstaltung am 15. Februar 2012 ab 19 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften verliehen.

Weitere Informationen: www.diejungeakademie.de

Ansprechpartnerin: Dr. Ruth Bendels,                                           Geschäftsstelle der Jungen Akademie

E-Mail: bendels@diejungeakademie.de

Tel. 030 / 20370-650.

Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als gemeinsames Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gegründet. Sie ist weltweit die erste Akademie des wissenschaftlichen Nachwuchses.               

Die beiden vorrangigen Aufgaben der Jungen Akademie liegen in der Pflege des wissenschaftlichen, insbeson-dere interdisziplinären Diskurses unter herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern und in der Förderung von Initiativen an den Schnittstellen von Wissenschaft und Gesellschaft.   

In den ersten zehn Jahren wurde die Junge Akademie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie – bis 2005 – durch die VolkswagenStiftung finanziert, als Projekt angesiedelt bei der BBAW. Seit 2011 ist sie institutionalisiert und dauerhaft im Haushalt der Leopoldina verankert; die Zuwendungen kommen zu 80% vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie jeweils zu 10% vom Land Sachsen-Anhalt bzw. den Ländern Berlin und Brandenburg.

Die Junge Akademie wird von den beiden Mutterakademien BBAW und Leopoldina getragen. Sitz der Geschäfts-stelle ist Berlin.

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