22.03.2017

Bande knüpfen zwischen Jungen Akademien

Die erste Junge Akademie weltweit initiiert Vernetzungstreffen zwischen deutschsprachigen Jungen Akademien| Kooperation und Austausch zum Ziel gemacht

Im Jahr 2000 wurde Die Junge Akademie als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftler*innen gegründet. Ihre Mitglieder werden für die Dauer von jeweils fünf Jahren gewählt. Heute zählt Die Junge Akademie 50 Mitglieder aller möglichen Disziplinen sowie 120 Alumnae und Alumni.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche andere Junge Akademien im deutschsprachigen Raum etabliert, deren Gründungsprozess teils durch Die Junge Akademie beratend begleitet wurde. Um sich besser kennenzulernen und mögliche Kooperationen auszuloten, hat Die Junge Akademie nun zu einem Vernetzungstreffen nach Berlin geladen. Dieses findet am 11. Juni 2017 statt, einen Tag nach der Festveranstaltung der Jungen Akademie.

Für Florian Meinel, den Sprecher der Jungen Akademie, ist dieses Vernetzungstreffen eine sehr gute Gelegenheit, nicht nur über die vielen aktuellen politische Themen, die den wissenschaftlichen Nachwuchs betreffen, auf einer breiteren Basis zu diskutieren. "Wir können auch gemeinsam darüber nachdenken, wie neue interdisziplinäre Organisations- und Arbeitsformen jenseits der etablierten Forschungsinstitutionen aussehen können", meint Meinel.

Vorgesehen ist ein informelles Beisammensein, bei dem sich die Teilnehmer*innen aus den einzelnen Nachwuchsakademien über Formen der Zusammenarbeit austauschen, das Verhältnis zu den jeweiligen Trägerinstitutionen betrachten und Ideen für gemeinsame Initiativen oder Projekte besprechen können.

Nach bisherigem Stand werden bei dem Treffen Vertreter*innen des Jungen Kollegs an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, des Jungen Forums der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, des Jungen Kollegs an der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, der Jungen Akademie Mainz, der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und des Elisabeth-Schiemann-Kollegs der Max-Planck-Gesellschaft erwartet. Außerdem gibt es Zusagen seitens der Österreichischen Jungen Akademie sowie der Arab-German Young Academy.

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Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin. 

Kontakt:
Anja Spiller | Tel.: (030) 203 70-453 | presse@diejungeakademie.de

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