05.01.2017

Auf der Suche nach der radikalsten aller Revolutionen

Mitglieder der Jungen Akademie diskutieren mit dem Roboter Nao über die radikalste aller Revolutionen – am 21. Januar 2017 im Rahmen des Salons Sophie Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Was passiert, wenn Forscherinnen und Forscher aus Natur- und Geisteswissenschaften auf einen Roboter treffen, um mit ihm über die radikalste aller Revolutionen zu diskutieren? Werden sie ihn in den Boden debattieren oder im Gegenteil von den Ansichten des Roboters überzeugt? Genau das können Besucherinnen und Besucher des Salons Sophie Charlotte herausfinden. 

Acht Wissenschaftler*innen und Mitglieder der Jungen Akademie haben die für ihre Disziplin größte Umwälzung für die Menschheit im Gepäck, die sie dem Publikum und dem Roboter Nao darlegen: Ist beispielsweise die Datenrevolution die radikalste aller Revolutionen? Die (R)-Evolution durch das Feuer und das Kochen? Oder doch die Genomeditierung?

Beiträge per Twitter erwünscht!

Doch nicht nur die Wissenschaftler*innen werden von Nao befragt. Auch die Besucherinnen und Besucher sind angehalten, mitzudiskutieren: Was meint das Publikum, ist die radikalste Revolution? Was hat den Menschen - und alles was ihn ausmacht - am meisten beeinflusst? Antworten und Meinungen können ab sofort über Twitter an die Junge Akademie (@Junge_Akademie) unter dem Hashtag #salonscJA weitergereicht werden.

Am 21. Januar 2017 erhoffen sich die nach der radikalsten aller Revolutionen Suchenden in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die Auflösung. Dann nämlich können die Gäste des Salons hören, was die unterschiedlichen Meinungen zur größten Umwälzung sind, was unsere Mitglieder sagen oder gar Nao. Der Schlagabtausch startet 19:00 Uhr.

Teilnehmende Wissenschaftler*innen und Mitglieder der Jungen Akademie

Jessica Burgner-Kahrs (Ingenieurwissenschaften, Informatik, Kontinuumsrobotik)
Anuscheh Farahat (Rechtswissenschaft)
Jan Hennings (Geschichte der frühen Neuzeit)
Bettina Keller (Theoretische Chemie)
Simon Lentner (Mathematik / Theoretische Physik)
Christoph Lundgreen (Alte Geschichte)
Jonas Peters (Mathematik, Statistik)
Fabian Schmidt
(Astronomie, Astrophysik) 

Moderation: Gordon Kampe (Musikwissenschaft / Komposition)

Türen des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt werden geöffnet
Der Salon Sophie Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wird einmal jährlich unter einem jeweils anderen thematischen Schwerpunkt ausgerichtet. Zu diesem Anlass wird das Akademiegebäude am Gendarmenmarkt auf allen Etagen mit Gesprächsrunden, Vorträgen und künstlerischen Beiträgen von Akademiemitgliedern, Mitarbeitern der Akademie und prominenten Gästen bespielt. In diesem Jahr lautet das Thema: „Rebellionen, Revolutionen oder Reformen?“
Die Junge Akademie lädt seit mehreren Jahren als Gastgeberin zu Diskussionen und Performances an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft ein.

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In Kürze

Was: Die Suche nach der radikalsten aller Revolutionen beim Salon Sophie Charlotte der BBAW

Wann: Samstag, 21. Januar 2017, 19:00 Uhr

Wo: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt | Markgrafenstr. 38 | 10117 Berlin | 2. OG, Raum 230

Twitter: #salonscJA

Der Eintritt ist frei.
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Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen.

Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

Kontakt
Anja Spiller
Tel.: (030) 203 70-453
presse@diejungeakademie.de

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