Cornelis Menke

Cornelis Menke

born 1973
Member from 2010 to 2015
subject: Philosophy of Science

Contact
Universität Bielefeld
Department of Philosophy and Institute for Interdisciplinary Studies of Science
PO Box 100 131
33501 Bielefeld

Tel.: (0521) 106 45 91
Fax: (0521) 106 64 41
cmenke@uni-bielefeld.de

Personal web page

Research Areas

  • Philosophy of science, especially methodology

  • History of philosophy of science

  • Social epistemology

  • Ancient philosophy

  • Science Studies

  • History of Science

 

Curriculum Vitae

  • since 2009

    Dilthey-Fellow of the Volkswagen Foundation, University of Bielefeld

  • 2008 - 2012

    Director, Junior Research Group, Center for Interdisciplinary Research (ZiF) and Bielefeld Graduate School in History and Sociology, University of Bielefeld

  • 2008

    Research fellow, Department of Philosophy, University of Bielefeld

  • 2008

    Dissertation Prize of the Westphalia-Lippe University Society

  • 2007

    Dissertation, University of Bielefeld

  • 2006—2007

    Member of the Research Group 'Science in the Context of Application', Center for interdisciplinary Research (ZiF)

  • 2006

    Research Residency in Cambridge (GB)

  • 1994—2000

    Scholarship from German National Academic Foundation

  • 1994—2002

    Undergraduate Student of Philosophy, Greek Philology and Physics, Humboldt University of Berlin

Featured Publication

Cornelis Menke, Zum methodologischen Wert von Vorhersagen. Paderborn: Mentis, 2009

Cornelis Menke, Zum methodologischen Wert von Vorhersagen. Paderborn: Mentis, 2009

Der methodologische Wert von Vorhersagen – ob bestätigte Vorhersagen ein geeignetes Kriterium der Theoriewahl und -bewertung sind – ist philosophisch und historisch umstritten: Philosophisch ist strittig, aus welchem Grund eine bestätigte Vorhersage von größerem Wert sein sollte als eine Erklärung bekannter Phänomene; wissenschaftshistorisch ist strittig, ob bestätigte Vorhersagen tatsächlich gute Theorien (und nur diese) auszeichnen. Beide Probleme hängen zusammen. Die Arbeit verteidigt den methodologischen Wert von Vorhersagen. Anhand der Fälle der Fresnelschen Optik, der Allgemeinen Relativitätstheorie und de Saussures Ablauttheorie zeigt sie exemplarisch, dass die Uneinheitlichkeit des empirischen Befundes die Kehrseite unterschiedlicher methodologischer Positionen ist. Von diesen verschiedenen Positionen erweist sich die des Methodologen William Whewells als die fruchtbarste: Eine Explikation von Whewells Ansatz gestattet es vor allem, bestimmte Erklärungen bekannter Phänomene als Vorhersagen zu deuten und damit vermeintliche historische Gegenbeispiele zu entkräften, sowie die empirische Unhaltbarkeit der Deutung erfolgreicher Vorhersagen als Zufallstreffer nachzuweisen.

Publications

  • Does the Miracle Argument Embody a Base-Rate Fallacy?

    Cornelis Menke, Does the Miracle Argument Embody a Base-Rate Fallacy? Studies in History and Philosophy of Science 45, 2014

  • Das Wertfreiheitsideal und die Autorität der Wissenschaft

    Cornelis Menke, Das Wertfreiheitsideal und die Autorität der Wissenschaft, in: R. Hillerbrandt, F. Steger edd. Praxisfelder angewandter Ethik: Medizin, Technik und Umwelt. Münster: Mentis, 2013

  • Fortschritt als Merkmal wissenschaftlichen Wandels

    Cornelis Menke, Fortschritt als Merkmal wissenschaftlichen Wandels, in: S. Deines, D. Feige, M. Seel edd. Formen kulturellen Wandels. Bielefeld: Transcript, 2012

  • Der Nutzen probabilistischer Modelle testimonialen Wissens

    Cornelis Menke, Der Nutzen probabilistischer Modelle testimonialen Wissens, in: C. Spoerhase, D. Werle, M. Wild edd. Unsicheres Wissen. Skeptizismus und Wahrscheinlichkeit 1550–1850. Berlin/New York: Walter de Gruyter, 2009

  • Die Wirkung von Anwendungsdruck bei statistischen Tests: Zum Problem der Robustheit sequentieller Studien

    Cornelis Menke, Die Wirkung von Anwendungsdruck bei statistischen Tests: Zum Problem der Robustheit sequentieller Studien, in: H. Bohse, S. Walter edd. Ausgewählte Beiträge zu den Sektionen der GAP.6, Paderborn: Mentis, 2008

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