Wissenschaftliche Politikberatung

Die Arbeitsgruppe

Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern spielen für politische Entscheidungsträger eine kontinuierlich gewichtigere Rolle. Etabliert als institutionell betriebene "wissenschaftliche Politikberatung" sprechen Stiftungen und andere wissenschaftliche Gremien auf der Basis von fundierten, referierten und nachprüfbaren Forschungsergebnissen abgeleitete Empfehlungen aus. Als Transferleistungen von der Wissenschaft in die politische Praxis richten sie sich an die Entscheidungsträger in der Politik beziehungsweise über die Presse oder das Internet an die allgemeine Öffentlichkeit.

In der Jungen Akademie wird wissenschaftliche Politikberatung zurzeit nicht institutionell betrieben. Die Mitglieder der Jungen Akademie sehen sich allerdings zunehmend mit der Erwartung konfrontiert, in von außen an sie herangetragenen Fragen zur Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses Stellung zu beziehen. Um den externen Erwartungen, die an die Junge Akademie herangetragen werden, eine fundierte wissenschaftliche Basis zu geben und auf diesem Gebiet auch zu einer Klärung des Selbstverständnisses der Jungen Akademie beizutragen, plante die AG Wissenschaftliche Politikberatung Aktivitäten auf vier Gebieten:

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  • Auseinandersetzung mit Konzepten "wissenschaftlicher Politikberatung" (Definition des Begriffs, Zwecke, Optionen, Praxis, Risiken, Modelle usw.)
  • Gestaltung eines fundierten Erfahrungsaustausches über "wissenschaftliche Politikberatung" innerhalb und außerhalb deutscher wie auch ausländischer Akademien – etwa in Form eines Symposiums oder auch mithilfe einer Umfrage unter Akademien, die auf dem Feld der Politikberatung aktive Partner sind. Die Ergebnisse sollen in ein Thesenpapier münden, das auch die speziellen Umstände einer "jungen" Akademie berücksichtigt
  • Durchführung beispielhafter und reflektierter Maßnahmen der Politikberatung
  • offene Diskussion, ob – und wenn ja, in welcher Form – die Junge Akademie zukünftig wissenschaftliche Politikberatung durchführen möchte und könnte.



 

Mitglieder

  • Tilman Brück

    Ansprechpartner

    Tilman Brück
    Entwicklungsökonomie
    ISDC - International Security and Development Center GmbH, Berlin
    Tilman Brück zur Person
  • Julia Fischer

    Julia Fischer
    Biologie
    Georg-August-Universität Göttingen
    Julia Fischer zur Person
  • Bettina Beer

    Bettina Beer
    Ethnologie
    Universität Luzern (Schweiz)
    Bettina Beer zur Person
  • Matthias Klatt

    Matthias Klatt
    Rechtswissenschaften
    Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich)
    Matthias Klatt zur Person
  • Robert Wolf

    Robert Wolf
    Chemie
    Universität Regensburg
    Robert Wolf zur Person
  • Josef Priller

    Josef Priller
    Psychiatrie / Neurologie
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Josef Priller zur Person
  • Thomas Großbölting

    Thomas Großbölting
    Neuere und Neueste Geschichte
    Westfälische Wilhelms-Universität Münster
    Thomas Großbölting zur Person
  • Verena Lepper

    Verena Lepper
    Ägyptologie und Semitistik
    Ägyptisches Museum und Papyrussammlung Berlin
    Verena Lepper zur Person
  • Stefanie Walter

    Stefanie Walter
    Politikwissenschaft
    Universität Zürich (Schweiz)
    Stefanie Walter zur Person
  • Melanie Schnell

    Melanie Schnell
    Chemie
    DESY - Deutsches Elektronensynchrotron, Hamburg
    Melanie Schnell zur Person
  • Boris Worm

    Boris Worm
    Meereskunde
    Dalhousie University, Halifax (Kanada)
    Boris Worm zur Person
  • Kerstin Martens

    Kerstin Martens
    Sozialwissenschaften / Politikwissenschaft
    Universität Bremen
    Kerstin Martens zur Person
  • Florian Steger

    Florian Steger
    Geschichte und Ethik der Medizin
    Universität Ulm
    Florian Steger zur Person
  • Christian Drosten

    Christian Drosten
    Medizin / Virologie
    Universitätsklinikum Bonn
    Christian Drosten zur Person
 
 
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