Lehre

Positionspapier

Die Debatte um das Thema des (Streit-)Gesprächs im November 2007 sowie die daran anschließenden Überlegungen in der Jungen Akademie mündeten in ein differenziertes Positionspapier "Zur Zukunft der Lehre an Universitäten in Deutschland". Das Papier wurde im April 2008 vorgelegt und fand großes Echo in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

Die AG Lehre formuliert darin Vorschläge, die an drei zentrale Thesen anknüpfen:

  • Die Qualität der universitären Lehre lässt sich vor allem durch solche Maßnahmen steigern, die den Brückenschlag zwischen Forschung und Lehre verstärken. Dazu gehört ein Festhalten an der derzeitigen Personalkategorie "Professor/-in" sowie ein stärkeres Gewicht auf "Forschen im Studium".   
  • Das wichtigste Steuerungsinstrument für gute Lehre liegt bereits jetzt in der Hand der Fakultäten und Fachbereiche: In jedem Berufungsverfahren sollte neben der Forschungsleistung auch die Lehrleistung der Kandidatinnen und Kandidaten berücksichtigt werden – und zwar wesentlich stärker, als dies derzeit der Fall ist.
  • Gute Lehre lebt vom persönlichen Kontakt sowie von intellektueller Freiheit. Die flächendeckende Einführung von Tutorien und Mentorenprogrammen wird empfohlen, um die Betreuungsintensität zu erhöhen; projektorientiertes Lernen sollte bei gleichzeitiger Reduktion traditioneller Vorlesungsstunden in den Vordergrund treten.


Positionspapier (190 KB)

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