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Podiumsdiskussion „Die (un-)gewollten Grenzen der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland“

 

Die Wissenschaftsfreiheit steht in einigen Ländern unter Druck: Forschungsergebnisse werden immer wieder öffentlich diskreditiert, der internationale Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern behindert, unbequemen Forschenden die nötigen finanziellen Mittel entzogen. In Deutschland können wir Angriffe auf die Wissenschaft in dieser Dramatik zwar noch nicht beobachten. Dennoch: Auch hier sieht sich die Wissenschaft immer stärkeren Rechtfertigungszwängen ausgesetzt.

Die Podiumsdiskussion wird in Zusammenarbeit mit dem WZB organisiert. Im Zentrum steht die Frage, wie es um die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland bestellt ist. Was bedeutet es, wenn immer stärker Kosten- und Nutzenaspekte der Wissenschaft in den Vordergrund rücken, wenn theoretischer Forschung und sogenannten Orchideenfächern die Daseinsberechtigung abgesprochen wird? Welche Freiräume haben in Deutschland arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wo gibt es (un-)gewollte Grenzen und Eingriffe? Wo muss die Wissenschaftsfreiheit aktiv beschützt werden und was gilt es dafür zu tun?

Es diskutieren:

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Präsidentin des WZB
Dr. Nausikaä El-Mecky, Tenure-Track-Professorin für Kunstgeschichte, Universitat Pompeu Fabra Barcelona und Die Junge Akademie
Ilyas Saliba, wissenschaftlicher Mitarbeiter der WZB-Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“
Prof. Dr. Uwe Schimank, Professor für Soziologie an der Universität Bremen

Diese Veranstaltung ist Teil der WZB-Reihe „Achtung: Demokratie“ und wird moderiert von Dr. Fabian Schmidt (Max-Planck-Institut für Astrophysik und Die Junge Akademie).

Nausikaä El-Mecky und Fabian Schmidt arbeiten außerdem gemeinsam in der Jungen Akademie an einem Kurzfilmprojekt zum Thema Wissenschaftsfreiheit.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 28.01.2019: friederike.theilen-kosch@wzb.eu

Das WZB bietet für die Zeit der Veranstaltung Kinderbetreuung an. Um Anmeldung bis zum 16.01.2019 wird gebeten an friederike.theilen-kosch@wzb.eu.

 
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