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Workshop "Leben mit Vermessung: Zukünfte im Jetzt"

 


„Die Vermessung des Lebendigen“ kann nicht nur als Gegensatz von mechanischem Vermessen und widerständigem Leben gelesen werden. Praktiken des Vermessens sind längst Bestandteil des alltäglichen Lebens. Im interdisziplinären Workshop treten künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven in einen Dialog miteinander, um über Bedingungen eines Lebens mit Vermessung und seiner neuen Zeitlichkeit zu diskutieren.

Ob Self-Tracking-Apps, portable Blutzuckermessgeräte oder Googles Algorithmen – das Leben mit Vermessung produziert eine kaum zu überblickende Fülle an ‚Lebensdaten‘, die unter dem Stichwort der ‚Personalisierung‘, so scheint es, Zukünfte ins Jetzt holt.

Künstlerische, geistes- und sozialwissenschaftliche Beiträge sollen zum Leben mit Vermessung in einen interdisziplinären Austausch gelangen. Ein Aspekt, dem dabei besondere Beachtung geschenkt wird, ist der der spezifischen Zeit-Konfiguration, welche mit der steten Selbstvermessung häufig einhergeht und das Zukünftige – als Risiko oder Vorhersage – in der Gegenwart verortet.

Diese Veranstaltung der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften möchte in Kooperation mit der Jungen Akademie den Titel des aktuellen Jahresthemas 2021|22 „Die Vermessung des Lebendigen“  herausfordern, indem der Workshop die Praktiken des Vermessens nicht dem Lebendigen gegenüberstellt, sondern sie als Teil des alltäglichen Lebens zur Diskussion stellt.

Von der Jungen Akademie nehmen teil:
Lara Keuck (Medizinhistorikerin | Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte) und Stefanie Büchner (Soziologin | Leibniz Universität Hannover).

Programm und Anmeldung unter: www.bbaw.de

 
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