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Workshop „Israelbezogener Antisemitismus”

 

Sowohl in deutschen Universitäten als auch im Kunstbetrieb herrscht große Unsicherheit. Wie lässt sich israelbezogener Antisemitismus erkennen? Was unterscheidet ihn von legitimer Kritik an israelischer Politik? Wie ist mit Vergleichen und Zuspitzungen umzugehen, gerade im Angesicht der deutschen Geschichte? Wie verändert sich der Diskurs hierzulande in der Einwanderungsgesellschaft?

Im Rahmen eines Workshops möchten sich Mitglieder der Jungen Akademie mit der Thematik auseinandersetzen. Mithilfe eingeladener Expert*innen wollen sie sich mit existierenden Definitionen des israelbezogenen Antisemitismus beschäftigen (wie der Definition der International Holocaust Remembrance Alliance und der Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus) und einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung gewinnen. Die Teilnehmenden interessiert dabei das Auftreten antisemitischer Ideen und Formulierungen im alltäglichen Sprachgebrauch, den deutschen Leitmedien und den sozialen Netzwerken. Diskutiert werden soll auch die Einordnung der BDS Bewegung.

Referent*innen:

Der Workshop soll als Vorbereitung für eine für 2023 angedachte gemeinsame Veranstaltung mit der Israelischen Jungen Akademie zum gleichen Thema dienen.

  • Freitag, 23. September 2022 - Samstag, 24. September 2022
  • Berlin
  • Intern
 
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