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KlimaLecture #2: Ethik und Klimawandel

 

Die Menschheit emittiert gegenwärtig Treibhausgase in einem Ausmaß, das globale Erderwärmung verursacht. Durch ihre Folgen dürften moralische Rechte von sehr vielen Menschen verletzt werden. Das ist unbestreitbar ungerecht. Doch wie schnell und wie stark sollte die Erderwärmung begrenzt werden? Und wie viele Treibhausgase darf die Menschheit in der Zukunft in die Atmosphäre abgeben? Antworten hierauf sind aktuell umstritten. Einige zivilgesellschaftliche Akteur*innen fordern drastische Reduktionen der Treibhausgasemissionen bereits in den nächsten Jahren. Dagegen halten es einige Klimaökonom*innen für gerecht, wenn diese Emissionen bis in die Mitte des Jahrhunderts weiterhin ansteigen. Ein Grund für diese Kontroverse liegt in unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie wir unter Unsicherheit handeln sollen.

Der Klimaethiker Dr. Eugen Pissarskoi wird am 24.01.20 darüber reflektieren, wie klimapolitische Handlungsempfehlungen im Lichte der bestehenden Unsicherheiten begründet werden sollten. Pissarskoi studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Mannheim und der Freien Universität Berlin, wo er sich mit einer Arbeit zu Klimaethik promovierte. Er arbeitete viele Jahre am Berliner „Institut für ökologische Wirtschaftsforschung“. Seit 2017 forscht er am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen und koordiniert dort aktuell ein Forschungsvorhaben, das sich mit gerechter Gestaltung einer globalen Bioökonomie beschäftigt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldung über folgenden Link bis zum 22. Januar 2020 wird gebeten: www.anmeldung-klimalecture.diejungeakademie.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Veranstaltungsreihe auf www.klimalecture.diejungeakademie.de.

  • Freitag, 24. Januar 2020
  • 18:00 Uhr  - 20:00 Uhr
  • BBAW, Berlin
  • Öffentlich
 
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