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Rebellious Teaching

Über das Projekt

Wie weit kann man als Erzieher*in gehen? Die Konferenz Rebellious Teaching bringt Forscher*innen, Künstler*innen, Lehrer*innen und Aktivist*innen zusammen, die subversive, ausgefallene Methoden anwenden und dennoch an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen unterrichten. Sie werden also durch öffentliche Institutionen finanziert oder unterstützt. Sie zeigen, dass der Unterricht nicht zwangsläufig bestehende Strukturen beibehalten muss. Diese können institutionelle oder soziale Normen auch hinterfragen oder sogar angreifen. Rebellious Teaching meint in diesem Zusammenhang
grenzüberschreitende Lehrmethoden, die didaktisch und konzeptuell so innovativ sind, dass sie alles andere als „gelehrt“ sind.

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung.diejungeakademie.de

 

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Die Konferenz ist interdisziplinär ausgerichtet - neben didaktischen Ansätzen werden „rebellische Lehrmethoden“ auch eingesetzt, um die virtuelle Realität zu aufzugreifen, Geschlechterfragen oder die koloniale Vergangenheit zu thematisieren. Die Referent*innen entwickeln nicht nur innovative Bildungsmethoden. Sie nutzen diese Methoden auch, um ein Bewusstein für Diskriminierung, Heteronormativität oder problematische - und bisweilen unterdrückte - historische Ereignisse zu schaffen.

 

Die Konferenz ist als Pilotveranstaltung für die mögliche Entwicklung eines E-Learning-Kurses für innovative Lernmethoden gedacht. Während der Konferenz werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeiten für ein derartiges Programm evaluieren.

 

Programm, Sonntag 15. Dezember 2019

3 – 3:30pm
Ankunft und Begrüßung

3:30 – 4pm
Vorstellung des Programms, Fragen aus dem Publikum

4 – 4:30pm
Anti-discrimination and post-colonial work in schools (Saraya Gomis, Teacher & student councilor, Each One Teach One e.V., Berlin)

4:30 – 5pm
Bodies, Risk, Unlearning. (Pol Capdevila, Art Historian Universitat Pompeu Fabra Barcelona)

5 – 5:30pm
Teaching disobedience and creating activist art in schools and educational settings (Artur van Balen & Shailloh Phillips, Artists and activists, Netherlands/Germany)

5:30 – 6pm
Pause

6 – 6:45pm
Gemeinsames Brainstorming: How do you create resilience and support for rebellious teaching? (Gäste im Publikum können gern teilnehmen.)

6:45 – 7:30pm
Virtual Reality in the classroom: New ways of teaching and learning with emotions (Christian Stein, Computer Scientist & Germanist, Humboldt University Berlin)

7:30 – 8:30pm
Zusätzliche Zeit - sofern Bedarf besteht


8:30
Abendessen

 

Veranstaltungsort
Kunstwerke Berlin | Studio
Auguststraße 69
10117 Berlin

Programm, Montag 16. Dezember 2019

9 – 9:30am
Ankunft, Rückblick auf Tag 1, Fragen und Wünsche

9:30 12pm
Workshop disobedience and art activism (Artúr van Balen, Shailoh Phillips und Daniella Hefter)

12 – 1pm
Mittagspause

1 – 1:30pm

Impatient, biased angry teachers are the best teachers (Nausikaä El-Mecky, Art Historian, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona)

1:30 – 2:30pm
Vlogging, media and accessible museum education (Ismail Ilgun & Maren Siebert, Media artist (I.I.) and Head of Education (M.S.) at Stedelijk, Museum Amsterdam, The Netherlands)

2:30 – 3pm
"You Make your Students Watch Porn?!" - On the Joys & Challenges of Bringing Pornography to the Classroom (Madita Oeming, public porn scholar, PhD Candidate in American Studies at the University of
Paderborn, currently teaching at FU Berlin)

3 – 5pm
Brainstorming: Creating an effective rebellious teaching e-learning course that people will actually use (Everyone, Audience members can take part or observe as preferred)

Veranstaltungsort
Kunstwerke Berlin | Studio
Auguststraße 69
10117 Berlin

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