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Installation und Symposium: Ubiquity

Über das Projekt

Die Audio-Installation „Ubiquity Neue Perspektiven auf erlebte Traumata“ wurde von der Klangkünstlerin und Musikwissenschaftlerin Miriam Akkermann (Mitglied der Jungen Akademie) in Zusammenarbeit mit dem Programmierer und Komponisten Andre Bartetzki und der Psychologin Eva Alisic (Mitglied der Global Young Academy) erarbeitet. Ausgangspunkt ist eine Studie zur Traumaverarbeitung bei Kindern der Psychologin Eva Alisic von der University of Melbourne.

Die Installation entstand in Kooperation mit dem Symposium Ubiquity – Neue Perspektiven auf erlebte Traumata", das aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Psychologie von Traumatisierungen berichtet. Organisiert wird das Symposium von dem Psychologen und Neurowissenschaftler Philipp Kanske (Sprecher der Jungen Akademie). In Dresden konnte die Installation in der Blauen Fabrik vom 30.10.2019 bis zum 03.11.2019 besichtigt werden. Das dazugehörige Sympsoium fand am 03.11.2019 ebenfalls in den Räumen der Blauen Fabrik statt.

Im Dezember wird die Installation noch einmal in Melbourne zu sehen sein.

Wann?
11.-13.12.2019


Wo?

Die Informationen folgen in Kürze.

 

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Installation, 30.10.-03.11.2019 und 11.-13.12.2019

Wie klingt Alltag? Wie klingt der Alltag nach traumatischen Erlebnissen? Was ist eigentlich eine traumatische Erfahrung? Was bedeutet Alltag?

Die Audio-Installation „Ubiquity“ basiert auf kurzen Tonaufnahmen, die im Rahmen der Studie „The Ear for Recovery“ der Psychologin Eva Alisic (University of Melbourne) entstanden. Diese Studie setzt sich mit der Frage auseinander, wie Kinder erlebte Traumata, also potenziell traumatische Ereignisse wie zum Beispiel eine schwere Verletzung verarbeiten. Die ca. 30-sekündigen Ton-Aufnahmen ermöglichen Einblicke in das Leben der Familien nach diesen Ereignissen, nehmen mit in ihre Küchen, in ihre Wohnzimmer und verraten ihre bevorzugten TV-Shows. In sehr selten Momenten teilen die Familien ihre Sorgen oder einzelne Details ihrer Geschichten. Die Audio-Installation macht diese Einblicke in den Alltag der Familien in Bezugnahme auf die Ergebnisse der Studie hörbar. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der zum Nachdenken über das Leben einlädt. Die Besucherinnen und Besucher werden mit den Spannungen zwischen dem Alltäglichen und dem Besonderen, dem Emotionalen und dem Praktischen sowie den Welten von Erwachsenen und Kindern konfrontiert – mit all den gewöhnlichen Routinen und mit der ganzen Schönheit des täglichen Lebens.

Symposium, 03.11.2019

In den Räumen der Blauen Fabrik, in Dresden findet das Symposium „Ubiquity – Neue Perspektiven auf erlebte Traumata“ statt, welches von Philipp Kanske organisiert wird. Das Symposium wird sich mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Psychologie von Traumata beschäftigen.

 

Das Symposium findet im Rahmen der Konferenz EACLIPT (European Congress on Clinical Psychology and Psychological Treatment) statt.

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung zum Symposium wird gebeten unter anmeldung.diejungeakademie.de.

Programm

10:00 Andreas Maercker (Universität Zürich): New developments in differentiating trauma- and stress-related disorders and therapies

10:40 Thomas Ehring (Ludwig-Maximilians-Universität München): Early life adversity as a transdiagnostic risk factor and implications for treatment

11:20 Eva Alisic (University of Melbourne): Ear for Recovery: Parent-child conversations in the aftermath of injury

12:00 Miriam Akkermann (TU Dresden): About the installation: Ubiquity – New Perspectives on Traumatic Experiences

12:10 Pause

12:50 Anke Karl (University of Exeter): Beneficial effects of compassion-informed approaches for boosting trauma-focussed therapy in PTSD after interpersonal trauma

13:30 Maria Böttche (Freie Universität Berlin): The impact of war and torture and effective and feasible treatment approaches for refugees

14:10 gemeinsame Diskussion

15:00 Ende des Symposiums

Beteiligte Mitglieder

Weiterführende Informationen

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