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Anreize im Wissenschaftssystem

Über das Projekt

Das Projekt dient dazu, unabhängig vom wissenschaftspolitischen Tagesgeschäft über die Strukturen nachzudenken, innerhalb derer Wissenschaft stattfindet, und die daraus entstehenden Rahmenbedingungen zu diskutieren, die Wissenschaft ermöglichen, sie so aber auch entscheidend prägen. Darunter fallen die allgemein beklagte, aber stets selbst mit verursachte Flut an Publikationen, Fragen der Steuerung von Wissenschaft durch Zielvereinbarungen und die Kritik, man stelle zu häufig Quantität über Qualität, privilegiere Vorhaben gegenüber Ergebnissen oder verwechsle Erkenntnisse mit impact.

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Hinter diesen und anderen Diskussionspunkten wiederum steht die vielleicht essentielle Frage der Messbarkeit von Wissenschaft – und der Rückwirkung der Messung auf die Wissenschaft. Die Grundannahme ist weiter nicht, dass man ganz ohne Anreize auskommen müsste oder könnte, es soll vielmehr überlegt werden, welche Anreize gleichsam die „Default-Einstellung“ des Wissenschaftssystem sind, welche Konsequenzen dies hat und, natürlich, ob es auch andere und bessere Anreize geben könnte.

Nach ersten internen Diskussionen im Jahre 2018 wird zu dieser Thematik im Januar 2019 in Berlin ein interner Workshop stattfinden, u.a. zu der Frage, ob sich die Qualität von Forschung überhaupt messen lässt und wenn ja, wie.

2019: Workshop „Anreize im Wissenschaftssystem“

Im Rahmen des Projekts findet am 17. Januar 2019 ein interner Workshop mit Martina Franzen (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin) und dem Soziologen Richard Münch statt.

Ziel des Workshops ist die Auseinandersetzung über die vorhandenen Strukturen des Anreizsystems im hiesigen Wissenschaftsbetrieb sowie die Benennung von Problemen, die daraus entstehen. Organisiert wird der Workshop von Christoph Lundgreen (Sprecher der Jungen Akademie und Initiator des Projekts „Anreize im Wissenschaftssystem“).

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