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Internationale Kooperationen

Weltweit verbunden

Die Junge Akademie ist international sehr gut vernetzt: Mitglieder der Jungen Akademie nehmen an internationalen Konferenzen teil; eigene Tagungen, Workshops und Symposien sind international besetzt. Auf institutioneller Ebene gibt es Kooperationen und Kontakte in verschiedenste Regionen der Welt.

Als die Junge Akademie im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, war sie die erste ihrer Art. Seitdem ist Bewegung in die internationale Landschaft der Nachwuchsakademien gekommen. Die Junge Akademie diente als Vorbild für Gründungen von Jungen Akademien in anderen Ländern sowie auf internationaler Ebene und stand diesen in der Gründungsphase beratend zur Seite.

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Heute existieren zahlreiche Junge Akademien oder Gründungsinitiativen in der ganzen Welt. Die Junge Akademie kooperiert themen- und projektbezogen mit vielen der neu entstandenen Jungen Akademien weltweit. Eine besonders enge Kooperation gibt es innerhalb Europas - hier auch mit dem wissenschaftspolitischen Anspruch, Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den gemeinsamen Forschungsraum Europa zu formulieren.

Insbesondere auf europäischer Ebene soll das Netzwerk der Jungen Akademien und ihrer Mitglieder noch dichter werden. Netzwerktreffen, gemeinsame Stellungnahmen zu wissenschaftspolitischen Fragen, aber auch inhaltliche Kooperationen sind geplant.

So wurde im Herbst 2013 eine Arbeitsgruppe europäischer Junger Akademien ins Leben gerufen, die sich aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive mit Europa und der Dynamik seines Integrationsprozesses auseinandersetzt. Als erstes Projekt stellt die Arbeitsgruppe eine gemeinsame europäische Preisfrage: Who Gets Carried Away by Europe? Neben der deutschen Jungen Akademie sind die Jungen Akademien Belgiens (Flanderns), Dänemarks, der Niederlande, Polens, Schottlands und Schwedens an dieser Initiative beteiligt.

Auf globaler Ebene

Auf Initiative der Jungen Akademie, gemeinsam mit der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) sowie weiteren Partnern, wurden gegründet:

  • Weltweit (2010):  Global Young Academy (GYA)
    Ziel der GYA ist es, sich in Fragen von globaler Bedeutung zu engagieren. Dazu dienen eigene Konferenzen, Arbeitsgruppen und Projekte. Zudem treibt die GYA die Gründung nationaler Junger Akademien voran. Ihre Mitglieder kommen aus über 50 Ländern auf allen Kontinenten
    (Träger: Leopoldina)
  • Bilateral (2013): Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA)
    Zentrales Anliegen der AGYA ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen exzellenten arabischen und deutschen Nachwuchsforscher/innen. Damit leistet sie nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen, die insbesondere durch die derzeitigen politischen Veränderungen in der arabischen Welt sichtbar werden.
    (Träger auf deutscher Seite: BBAW)
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