Kunst als Forschung?

Salons und Symposien


Juni 2009: "1. Salon Kunst + Wissenschaft"

In Kooperation mit der Akademie der Künste (Berlin) veranstaltete die Arbeitsgruppe im Juni 2009 in Berlin ihren "1. Salon Kunst + Wissenschaft". Zusammen mit internationalen Gästen widmete sich die Arbeitsgruppe aus zwei unterschiedlichen Perspektiven – einer historischen und einer aktuell projektbezogenen – folgenden Fragen: Wird Kunst wissenschaftlich?

Wird Wissenschaft künstlerisch? Was passiert, wenn die Systeme Kunst und Wissenschaft hybrid werden? Was bedeutet das für ihre gesellschaftlichen Funktionen? Und welche Rolle spielen Impulsgeber aus Politik und Wirtschaft, die über Bildungsreformen und Technologieförderung ihre Interessen geltend machen? Eröffnet die Übernahme von Funktionen in der Forschung Alternativen zur Verwertung auf dem Kunstmarkt? Inwieweit wird eingelöst, was die Projekte unter dem Vorzeichen der Interdisziplinarität anstreben – die Erschließung neuer Formen von Erkenntnisgewinn und -vermittlung, von Wissen außerhalb akademischer Grenzen?

Programm

November 2009: "2. Salon Kunst + Wissenschaft"

Der "2. Salon Kunst + Wissenschaft" mit dem Titel "KlimaKunstForschung" fand am 22. November 2009 in der Akademie der Künste in Berlin statt. Dabei ging es um Klimawandel und Ressourcenkonflikte als globale Phänomene, die die Weltgesellschaft grundlegend verändern. Diskutiert wurde darüber, welche Überschneidungen gibt es von künstlerischen und wissenschaftlichen Praktiken bei diesen Themen gibt.

Programm
fileadmin/user_upload/Dokumente/aktivitaeten/interdisziplinaere_zusammenarbeit/Kunst_als_Forschung_Programm_Salon_Stoerungen.pdf

Symposium Januar 2010: "Das Experiment in Kunst und Wissenschaft"

Das Symposium "Das Experiment in Kunst und Wissenschaft" fand am 29. und 30. Januar 2010 in Erlangen statt. "Versuch","Beweis","Prüfung","Probe" -die Bedeutungsvielfalt der lateinischen Wurzel lässt die Potenziale einer experimentellen Theorie und Praxis erahnen. In einer Gesprächsrunde diskutierten KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen über deren Relevanz für ihre eigene Arbeit.

Programm

Juli 2011: "3. Salon Kunst + Wissenschaft"

Im "3. Salon der Kunst + Wissenschaft" am 1. Juli 2011 in der Berliner Akademie der Künste wurde das Buch "Klimakunstforschung" vorgestellt. Zudem präsentierte der amerikanische Konzeptkünstler Mel Chin seine Projekte "Revival Field" und "Operation Paydirt" vor, für die er mit Wissenschaftlern kooperierte, um Böden von Schwermetallen zu reinigen. Anschließend diskutierten Mel Chin, Florian Dombois und Tue Greenfort mit den Herausgebern Friedrich von Borries, Christian Hiller und Wilma Renfordt.

Programm

Oktober 2011: "4. Salon Kunst + Wissenschaft: Störungen"

Im "4. Salon Kunst + Wissenschaft: Störungen" am 14. Oktober 2011 in der Berliner Akademie der Künste stellten sich Dirk Baecker, Friedrich von Borries, Julian Gutt, Anke Jentsch, Markus Popp und Christian Schneegass die Fragen: Welche Einflüsse haben Störungen auf die Dynamik komplexer Systeme? Wie ist der Umgang mit dem Unerwarteten, mit Unsicherheiten und mit Extremereignissen? Können Vor- und Rahmenbedingungen gestaltet werden?

Programm

Oktober 2012: "5. Salon Kunst + Wissenschaft: Archive"

Als materieller Speicher stehen Archive für jene Orte, an denen Objekte, Texte, Gedanken und Träume aufbewahrt werden. Sie sind mit Vorstellungen des Bewahrens, der Wertschätzung, der Sorge verknüpft, die positiv konnotiert sind. Doch Archive haben auch dunkle Seiten, denn sie setzen Unterscheidungen wie wichtig/belanglos, heilig/profan, dauerhaft/vergänglich, wertvoll/wertlos voraus. Wer entscheidet darüber, was aufbewahrt wird? Und bei wem liegt die Macht, den Zugang zum Archiv zu gewähren oder zu verweigern?

Der Salon fand am 20./21. Oktober 2012 in Erlangen statt. Mit Lindy Annis, Stephan Günzel, Herbordt/Mohren, Evelyn Runge, Janine Schulze, Herbert Stattler und weiteren Mitgliedern der Jungen Akademie sowie Mitarbeiter/innen des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.


Mai 2014: Symposium "Zum Brüllen!"

Das interdisziplinäre Symposium über das Lachen fand am 2. und 3. Mai 2014 im Kammermusiksaal und Pina-Bausch-Theater der Folkwang Universität der Künste, Essen statt.

Programm

 
 
 
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