Kunst als Forschung?

Performing Institutions

Die Werkstattgespräche ‚Performing Institutions‘ nehmen das durch globalisierte Öffentlich­keiten veränderte Gemeinwesen zum Anlass, seine Institutionen zu be- und zu hinterfragen. Institutionenformende Strategien, Institutionen im Übergang, ihre immanente Überschreitung sowie das Verhältnis von Institution, Öffentlichkeit und Gesellschaft werden untersucht, disziplinen-übergreifend werden Fallbeispiele analysiert und der seit den 1960er-Jahren überwiegend in der bildenden Kunst geführte institutionenkritische Diskurs auch im Theater als Institution und Kunstform verankert.  

Welche Institutionen dienen welchem Gemeinwohl? Durch welche notwendigen Aktualisierungen können welche Zielsetzungen aufrecht erhalten werden? Welche konkreten, anderen Entwürfe des Einrichtens von und in Gemeinwesen sind denkbar? 

‚Performing Institutions #4‘ diskutiert an drei Abenden und im Rahmen von ‚Die Aufführung‘: Was tun? Angesichts sich kontinuierlich vaporisierender Gemeinschaftsstrukturen stehen vor allem auch deren Institutionen auf dem Prüfstand. Anhand der Sektionen Theater, Politik, Gesellschaft werden beispielhaft Institutionen untersucht und mögliche Aktualisierungsstrategien diskutiert. Beteiligt sind Künstler/innen und Wissenschaftler/innen gleichermaßen. Rahmengebender Gastgeber der Veranstaltung ist das Performanceprojekt ‚Die Aufführung‘, das seinerseits an einer Aktualisierung theatraler Präsentationsformate arbeitet. 

Die Veranstaltungsreihe ‚Performing Institutions‘ findet in verschiedenen Städten statt und ist eine Veranstaltung der AG Kunst als Forschung / Die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, initiiert von Melanie Mohren und Bernhard Herbordt, koordiniert von Juliane Beck.

Die Aufführung

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