Kunst als Forschung?

Klimakunstforschung

Friedrich von Borries/Christian Hiller/Wilma Renfordt (Hg.)

Der Klimawandel bringt die Wissenschaft an ihre Grenzen. Hybride Projekte zwischen Kunst und Wissenschaft, wie sie in jüngerer Zeit vermehrt zu beobachten waren, offenbaren vor diesem Hintergrund eine ungeahnte Relevanz. Der Band Klimakunstforschung stellt 16 Künstler vor, die in ihren Arbeiten zum Klima wissenschaftliche Methoden anwenden oder dekonstruieren, mit Wissenschaftlern kooperieren oder einen eigenen Erkenntnisanspruch formulieren. Verändern diese Ansätze die Methodik von Kunst und Wissenschaft? Und können sie zur Bewältigung des Klimaproblems beitragen? Wissenschaftler aus Klimaforschung, Soziologie, Wissenschafts- und Kunstgeschichte diskutieren diese Fragen in fünf abschließenden Interviews.

Künstlerische Arbeiten von Philip Beesley, Ursula Biemann, Mel Chin, Ursula Damm, Florian Dombois, Peter Fend, Tue Greenfort, Cornelia Hesse-Honegger, Thomas Koop/Katharina Landfester/Dieter Trüstedt, Susanne Lorenz, Michiko Nitta, Dan Peterman, Andrea Polli, Tomás Saraceno, Jan-Peter E. R. Sonntag, Ingo Vetter/Annette Weisser

Gespräche mit Ute Meta Bauer, Lorraine Daston, Tom Holert, Anke Jentsch, Victor Smetacek, Harald Welzer

Merve Verlag Berlin, IMD 360
ca. 220 Seiten, 40 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-88396-299-3
17 Euro

 
 
 
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