Kunst als Forschung?

Ausstellung "Klimakapseln - Überlebensbedingungen in der Katastrophe"

Zentrale Fragestellungen der Ausstellung waren: Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie sieht unser Alltag aus, wenn der Klimawandel spürbare Wirklichkeit wird? Hintergrund der Ausstellung war die gegenwärtige Diskussion von Konzepten unter Klimaforschern, die nicht das Ziel verfolgen, den Klimawandel aufzuhalten, sondern Möglichkeiten der Anpassung aufzuzeigen. Die Ausstellung präsentierte 30 aktuelle und historische Kapseln aus Kunst, Architektur und Design, die ein Leben unabhängig von den klimatischen Außenbedingungen vorstellen: Klimakleider, Körper- und Wohnkapseln, schwimmende Städte und Naturkapseln sowie Konzepte für chemische und physikalische Eingriffe. Die Ausstellung ermöglichte das sinnliche Erleben der Installationen und Modelle und damit zukünftiger Kapselwelten, mit denen wir uns an veränderte Überlebensbedingungen anpassen könnten.

Die Ausstellung war ein Projekt des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg und der Hochschule für bildende Kunst Hamburg; kuratiert wurde sie von Friedrich von Borries, Mitglied der AG Kunst als Forschung. Sie fand vom 28. Mai bis 8. August 2010 statt. Der Ausstellung ging ein zweitägiges Symposium voraus.

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