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Selbstorganisation

Projekte


Interviews „Praktiken der Selbstorganisation“

Zu den Interviewpartnern gehörte unter anderem Walter von Lucadou, den die AG-Mitglieder am Rande seines Vortrags im November 2002 in Berlin befragten. Im Februar 2004 folgte ein Interview mit dem Leiter der Management-Schule St. Gallen, Prof. Dr. Fredmund Malik, über Selbstorganisation in Managementtheorien, gefolgt von Gesprächen mit den Donaldisten und FAZ-Journalisten Patrick Bahners und Andreas Platthaus.

Selbstorganisation von Nichtregierungsorganisationen

Mit Eintritt der im Jahre 2002 zugewählten Ethnologin Julia Eckert in die AG Selbstorganisation begann die Arbeitsgruppe darüber hinaus ein neues Projekt: eine Umfrage zur Selbstorganisation von non-governmental organizations (NGOs). Diese leisten einen wichtigen politischen Beitrag, gerade auf der internationalen Ebene. Gleichzeitig sind sie aus der Sicht der internen Selbstorganisation äußerst interessante Einheiten.

Die AG interessierten vor allem folgende Fragen: Warum gibt es so wenig Kooperation zwischen NGOs mit ähnlichen Zielsetzungen? Und was macht ihre Stabilität aus? Welche Formen der Konfliktbewältigung gibt es? Um diese Fragen mit Hilfe der Theorie der Selbstorganisation zu beantworten, wurden Interviews und Fragebögen eingesetzt, aber auch auf das Informationsmaterial und die Presseberichte zu den einzelnen NGOs zurückgegriffen. Der Fragebogen wurde so entworfen, dass er ein Abbild einer Gruppierung in der Sprache theoretischer Selbstorganisation zeichnet. Die Arbeitsgruppe konzentrierte sich auf Amnesty International, Greenpeace und Attac.

Auf der Grundlage von rund 100 fragebogengestützten Interviews konnten die bekannten Unterschiede in der Organisationsstruktur dieser NGOs mit Eigenarten auf der lokalen Ebene, also in der Kommunikation zwischen Mitgliedern und der Verbreitung von Information in den Gruppen, in Verbindung gebracht werden.

Literaturdatenbank

Ein weiteres Projekt der AG Selbstorganisation war die Konzeption und Programmierung einer Online-Literaturdatenbank, die nach der Diskussion im Plenum als gemeinsames Vorhaben der Jungen Akademie realisiert wurde. In der Datenbank werden alle Publikationen erfasst, die aus der Arbeit der Jungen Akademie hervorgehen.

Mitgliedern der Jungen Akademie und anderen Benutzern mit persönlichem Zugang bietet die Datenbank außerdem die Möglichkeit, Hintergrundmaterial und Forschungsergebnisse (der Arbeitsgruppen) zu vernetzen und zu kommentieren.

Die Datenbank ist seit Mitte Mai 2003 online und über die Internetseite der Jungen Akademie (für die Öffentlichkeit) und das Intranet der JA (für die Mitglieder) zugänglich.

 
 
 
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