Wasser

Die Arbeitsgruppe

Wasser ist unbestritten eine ganz besondere Flüssigkeit. Es hat nicht nur die Entwicklung irdischen Lebens und unsere Lebensgewohnheiten beeinflusst, sondern auch unser Denken über die Entstehung der Dinge um uns herum. Obwohl es gemeinhin als das Paradebeispiel einer Flüssigkeit schlechthin gilt, sind die chemisch-physikalischen Eigenschaften des Wassers mehr als außergewöhnlich. Und obwohl es wissenschaftlich wegen seiner Bedeutung die am besten untersuchte Flüssigkeit ist, sind viele seiner Eigenschaften nach wie vor unverstanden.

Die AG Wasser widmete sich einem wichtigen Teilbereich der Wasserforschung, der Untersuchung von Wasser und wässrigen Lösungen in begrenzten Geometrien, wie winzigen Wassereinschlüssen in Gesteinen und Mineralien oder Wasser in biologischen Zellen, in atmosphärischen Wolkentröpfchen oder auch in Emulsionen. Darüber hinaus trug die AG Wasser der transdisziplinären Bedeutung des Wassers Rechnung, insbesondere durch eine enge Kooperation mit Musikern.

Eines der naturwissenschaftlich-interdisziplinären Einzelprojekte der AG-Mitglieder behandelte das Gefrieren von Eis in kleinen Tropfen von Wasser und in wässrigen Lösungen. Hierzu wurden an der Universität Ulm Experimente an Mini-Emulsionen mit Ammoniumsulfatlösungen verschiedener Konzentration durchgeführt und analysiert. Die Ergebnisse wurden mit vorhandenen Messungen aus Bielefeld an größeren Tropfen der gleichen Lösungen verglichen und mithilfe der wasseraktivitätsbasierten Nukleationstheorie interpretiert.

Projekt und Ausstellung

„Wasser – kann man Wolken hören?“

Messdaten und damit letztlich Wasser in ganz ungewöhnlicher Aufbereitung: Für die Ausstellung „Wasser – kann man Wolken hören?“ und mehrere Performances wählte die Arbeitsgruppe keine grafische, sondern eine akustische Darstellungsform.

Bericht im Junge Akademie Magazin

Im ersten Heft des Junge Akademie Magazin erschien unter dem Titel
„Musik aus den Wolken“ ein Artikel über das Projekt, zu dem auch eine Audio-CD veröffentlicht wurde.

 

Mitglieder

  • Thomas Koop

    Ansprechpartner

    Thomas Koop
    Chemie
    Universität Bielefeld
    Thomas Koop zur Person
  • Katharina Landfester

    Katharina Landfester
    Ingenieurwissenschaft / Chemie
    Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz
    Katharina Landfester zur Person
  • Gregor Markl

    Gregor Markl
    Geowissenschaften / Mineralogie
    Eberhard-Karls-Universität Tübingen
    Gregor Markl zur Person
  • Walter Federle

    Walter Federle
    Biologie
    University of Cambridge (UK)
    Walter Federle zur Person
 
 
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