Rhythmus

Tagungen


Bangor 2006
: „Rhythms in the Brain

Hirnforscher untersuchen, wie Musik im menschlichen Gehirn verarbeitet wird. Erste Befunde dieser Untersuchungen weisen darauf hin, dass Prinzipien der Rhythmizität, wie sie aus der Musik bekannt sind, auch für die Organisation von Hirnaktivität gelten.

Im Mai 2006 diskutierten Mitglieder der Arbeitsgruppe Rhythmus an der University of Wales in Bangor mit Neurowissenschaftlern, Musikwissenschaftlern und Komponisten auf der internationalen Tagung „Rhythms in the Brain“ die Kernfrage, ob die besondere Faszination, die Musik auf die Menschen ausübt, sich mit den Methoden der modernen Hirnforschung begründen lässt.

Im Mittelpunkt der Debatte um die Analogien von Musik und Gehirn stand die Analyse des Stückes „Brain Study“, einer „Installation für vernetzte Gehirn-Spieler“ des Komponisten Julian Klein. Die Performance-Version des Stücks wurde bei den Berliner Festspielen MaerzMusik 2004 von der Berliner Künstlergruppe „a rose is“ unter Leitung von Julian Klein uraufgeführt.

Die Tagungsergebnisse sind in Heft vier des Junge Akademie Magazins dokumentiert: David Linden, Das Spiel der „Brain Players“. Rhythmen im Gehirn, JAM 4 (2006).

Bielefeld 2009: „Zeitkunst. Rhythmus und Metrum in interdisziplinärer Perspektive“

Im November 2009 führte die Arbeitsgruppe Rhythmus eine interdisziplinäre Tagung zum Thema Rhythmus und Metrum in Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld durch.

Unterschiedliche Themen waren Gegenstand der Tagung:

  • Grundlage der Rhythmuswahrnehmung und -verarbeitung in der Musik
  • Rhythmus in der Sprachverarbeitung, in der Phonetik und Grammatik
  • Reim als Rhythmus
  • Neurofunktionale Architektur der Rhythmus-Antizipation
  • Taktgeber ökologischer Rhythmen
  • Ko-Integration und Korrelation in Tanz und Musik
  • Rhythmen auf der Bühne


Programm

 
 
 
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