Medizin- und Bioethik

Workshop

„Zur Möglichkeit einer kulturübergreifenden Bioethik“ war ein Workshop überschrieben, den die Arbeitsgruppe im Frühjahr 2006 gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Biomedizinische Ethik und der Arbeits- und Forschungsstelle für Ethik der Universität Zürich veranstaltete. Ziel des Treffens im Ethik-Zentrum der Universität Zürich war es, die normative Frage nach der universalen oder relativen Gültigkeit moralischer Urteile um pragmatische, deskriptive und prozedurale Aspekte zu erweitern und so Wege zur Entwicklung einer kulturübergreifenden Bioethik aufzeigen.

Die Möglichkeit einer kulturübergreifenden Bioethik wurde auf folgenden Ebenen erörtert:

  • Pragmatische Ebene: Ist eine kulturübergreifende Bioethik wünschenswert oder gar notwendig?
  • Deskriptive Ebene: Existiert eine kulturübergreifende Bioethik? Wenn ja, in welchem Sinne?
  • Normative Ebene: Ist eine kulturübergreifende Bioethik im normativen Sinn möglich?
  • Prozedurale Ebene: Was sind geeignete Rahmenbedingungen für die Formulierung gemeinsamer Standards unter den Bedingungen des Pluralismus?

Programm des Workshops

Tagungsbericht von A. Schulz-Baldes, Zürich, und A.-K. Jakovljevic, Göttingen

Eine leicht gekürzte Fassung des Tagungberichts erschien auch in der Zeitschrift „Ethik in der Medizin“ (A. Schulz-Baldes, A.-K. Jakovljevic, Zur Möglichkeit einer kulturübergreifenden Bioethik, in: Ethik in der Medizin, Nr. 3, 2006, S. 261-266).

Tagungsband

Ein Sammelband zu dem Workshop in Zürich wurde 2008 unter dem Titel „Gibt es eine universale Bioethik?“ im mentis Verlag, Paderborn, publiziert.

Zur Publikation

 
 
 
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