Ethik in den Wissenschaften

Die Arbeitsgruppe

Der Trend zur Ethisierung wissenschaftlicher Fragen sollte nicht für selbstverständlich genommen werden. Initiiert von den Biowissenschaften – und somit von der Wissenschaft selbst – haben andere Disziplinen indessen unterschiedliche Bedürfnisse und Eigenheiten.

Mit der Tagung "Ethisierung – Ethikferne. Wie viel Ethik braucht die Wissenschaft?" griff die AG Ethik in den Wissenschaften im Jahr 2001 in die Debatte ein und diskutierte inhaltlich drei Schwerpunkte:

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  • Der Modellcharakter der biowissenschaftlichen Ethik-Diskussion für andere Wissenschaften: Kann die Diskussion ethischer Fragen, wie sie derzeit in den Biowissenschaften zu beobachten ist, als Modell für andere Wissenschaften dienen?
  • Die Kommerzialisierung und Privatisierung von Wissen und Wissenschaft: Wie werden Forschungsgelder verteilt? Welche Probleme bergen die ungleichen Chancen, auf Wissensressourcen zuzugreifen? Inwieweit ändern sich durch neue wirtschaftliche und technische Rahmenbedingungen ethische Anforderungen an die Wissenschaften?
  • Die persönliche Verantwortlichkeit der einzelnen Wissenschaftlerin und des einzelnen Wissenschaftlers: Wann kommt es in den Einzelwissenschaften überhaupt zu der Entstehung ethischer Normen? Ist dies ein irreversibler Prozess, der ständig weitere ethische Normen produziert, oder gibt es auch Tendenzen zur "Ent-Ethisierung"?


Weitere Infos zur Tagung:

Tagungsprogramm
Tagungsübersicht
Tagungskritik

 

Echo der Tagung

Tagungsband

Im Anschluss an die Tagung erschien, ebenfalls unter dem Titel „Ethisierung – Ethikferne. Wie viel Ethik braucht die Wissenschaft?“, der Tagungsband im Akademie Verlag.

Pressespiegel

Auch in der Presse fand die Tagung der AG ein Echo.

Bildergalerie

  • Mitglieder der Jungen Akademie (hier A. Freund und G. Galizia) waren als Referenten und Diskutanten beteiligt.
  • Heiner Schirmer spricht über Moral und Verteilungsethik des medizinischen Fortschritts.
  • Sybille Reichert kommentiert Wilhelm Krull.
  • Begrüßung durch die Sprecherin der AG, Katja Becker-Brandenburg.
  • Wiebke Leister diskutiert die "Ethik im Menschen-Bild" und zeigt eigene Arbeiten.
  • Austausch von Argumenten zwischen Milos Vec und Volker Hess.
  • Gespräch zwischen drei der Organisatoren.
  • Die Pausen ließen genug Raum zum Diskutieren.
  • Diskussionen zwischen Referenten und Koreferenten.
 

Mitglieder

  • Katja Becker

    Ansprechpartnerin

    Katja Becker
    Medizin
    Justus-Liebig-Universität Gießen
    Katja Becker zur Person
  • Nikola Biller-Andorno

    Nikola Biller-Andorno
    Medizinethik
    Universität Zürich (Schweiz)
    Nikola Biller-Andorno zur Person
  • Eva-Maria Engelen

    Eva-Maria Engelen
    Philosophie
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Eva-Maria Engelen zur Person
  • Miloš Vec

    Miloš Vec
    Rechtswissenschaft
    Universität Wien (Österreich)
    Miloš Vec zur Person
 
 
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